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Landkreis Peine: Die Fusionsgespräche Fusionsdebatte: Landrat Wegner soll mit Peinern sprechen
Thema Specials Landkreis Peine: Die Fusionsgespräche Fusionsdebatte: Landrat Wegner soll mit Peinern sprechen
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15:58 14.03.2014
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Kreis Peine/ Hildesheim. Auch aus dem Peiner Land werden die Fühler deutlich Richtung Hildesheim ausgestreckt. Doch genauso wie in Hildesheim, haben die Peiner Politiker mit rot-grüner Mehrheit Landrat Einhaus einen offenen Auftrag erteilt, sodass er auch mit anderen Gebietskörperschaften in Verhandlungen treten kann.

Ein heißer Kandidat für Gespräche ist für beide Seiten auch die kreisfreie Stadt Salzgitter, die in einem gemeinsamen Landkreis Hildesheim-Peine aufgehen könnte. Denn auch in Salzgitter gibt es den Ratsbeschluss der rot-grünen Mehrheit, dass Bürgermeister Frank Klingebiel (CDU) Gespräche mit den Nachbarn aufnehmen soll (PAZ berichtete). Die Salzgitteraner ihrerseits sehen als Option auch ein Zusammenschluss mit dem Kreis Wolfenbüttel, der zwischen dem Stadtgebiet von Salzgitter und dem Landkreis Hildesheim noch eine Exklave besitzt.

In Hildesheim hatte die CDU gefordert, nach abschließenden Fusionsverhandlungen vor einer Entscheidung, eine Bürgerbefragung zu organisieren. Das Ergebnis der Befragung solle bindend für den Kreistag sein. Dieser Vorstoß wurde am Montag jedoch abgelehnt. Auch in Peine war eine Bürgerbefragung ausgeschlossen worden.

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Welche Optionen für eine Fusion mit den Nachbarkommunen gibt es für das Peiner Land? Vertreter der Kreis-CDU trafen sich jetzt mit Christdemokraten aus Salzgitter und Hildesheim – den wahrscheinlichsten Partnern einer möglichen Fusion. „Wir wollten frühzeitig in einen Austausch eintreten“, sagte CDU-Kreistagsfraktions-Chef Hans-Werner Fechner. Denn vor einer Fusion stünden viele Fragezeichen.

14.03.2014

Im Vorfeld der gestrigen Kreistagssitzung informierte Landrat Franz Einhaus (SPD) über wichtige Themen: Wegen der guten Konjunktur und der dadurch gestiegenen Steuereinnahmen erwartet der Kreis einen Überschuss von 4,7 Millionen Euro im kommenden Jahr. Zudem verriet Einhaus erste Richtungen bei den anstehenden Fusionsverhandlungen.

14.03.2014

Der ehemalige Erste Kreisrat Wolfgang Kiesswetter (CDU) hat Klage gegen den Kreistagsbeschluss vom 22. Oktober eingereicht, auf die Landratswahl im Jahr 2014 zu verzichten. Offiziell endet die Amtszeit des Landrates am 31. Oktober 2014.

07.04.2014
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