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Landkreis Peine: Die Fusionsgespräche Fusionsdebatte: „Gemeinden sind keine Ersatzteillager“
Thema Specials Landkreis Peine: Die Fusionsgespräche Fusionsdebatte: „Gemeinden sind keine Ersatzteillager“
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17:52 14.03.2014
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Kreis Peine. Sie haben in die Fusionsdebatte eigene Vorschläge eingebracht und strecken die Hände nach Wendeburg und Vechelde (Braunschweig) sowie Lengede (Salzgitter) aus.

Fechner schimpft: „Das ist eine kaum zu überbietende Unverfrorenheit!“ Die Gemeinden seien keine „Ersatzteillager“, die man als fehlende Gewerbe- und Baugebietsflächen „ausschlachten“ könne. Er sagt, die Forderungen der beiden Oberbürgermeister von Braunschweig und Salzgitter gingen weit über die Grenzen des Erträglichen hinaus, wenn die Zuordnung bestimmter Gemeinden, regionaler Bereiche oder Landkreisteile für ihre Städte mit den Worten „einverleiben“, „benötigen“, „nutzen“ oder sogar „schlucken“ beschrieben würden.

„In den Gemeinden und Landkreisen um Braunschweig und Salzgitter leben wir als engagierte Bürgerinnen und Bürger, deren Herz vielleicht mehr in Richtung der einen oder anderen Stadt schlägt“, sagt er. Entscheidend sei für die Bürger, dass sie am Umfeld in ihrer Ortschaft oder ihrer Gemeinde hingen.

Versöhnlicher schließt er: „Wir bitten um sensiblen Umgang mit unseren Gemeinden und wollen als ernstzunehmende Gesprächspartner wertgeschätzt werden.“

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In der Fusionsdiskussion meldet sich die Grünen-Fraktion im Kreistag zu Wort: „Der Bürgermeister der Stadt Peine und die Akteure des Stadtrates machen ihren Job: Sie setzen sich für ihre Stadt als Kreisstadt ein“, erklärte Kreisgeschäftsführerin Doris Meyermann.

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Die Fusionsdebatte schlägt Wellen, die mittlerweile über die Grenzen der betroffenen Kommunen und Landkreise hinausschlagen. Die PAZ befragte Kommunalpolitiker aus Stadt und Kreis Peine zu dem Thema.

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Der Zeitplan für Fusionsgespräche mit dem Kreis Hildesheim ist zu knapp, kritisierte Peines Bürgermeister Michael Kessler (SPD) in der gestrigen PAZ. Außerdem solle man sich nicht nur auf einen denkbaren Partner fokussieren. Auf den Vorwurf reagierte Landrat Franz Einhaus (SPD) über seinen Sprecher Henrik Kühn.

14.03.2014
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