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Landkreis Peine: Die Fusionsgespräche Ex-Kreisrat Wolfgang Kiesswetter fordert Zerschlagung des Kreises
Thema Specials Landkreis Peine: Die Fusionsgespräche Ex-Kreisrat Wolfgang Kiesswetter fordert Zerschlagung des Kreises
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16:26 18.01.2014
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Kreis Peine. Aus seiner Sicht müsste der Kreis Peine langfristig zerschlagen und aufgeteilt werden. „Ob der Kreis nun fusioniert oder aufgeteilt wird, ist letztlich egal“, so Kiesswetter. Entscheidend sei, dass das Land Niedersachsen zuvor klare Ziele benenne: Es dürfe Peine mit potenziellen Partnern letztlich nicht so gehen wie Wolfsburg und Helmstedt, die fusionieren wollten und am Ende nicht durften – und das nach jahrelanger Vorbereitung, die nun vergeblich ist.

Zudem dürften alte Probleme nicht mit alten Ansätzen gelöst werden. Kiesswetter stellt sich vor, dass künftig Regionalkreise geschaffen, große Einheiten, die aber nicht übermächtig sind.

Laut Kiesswetter bietet es sich an, dass die Gemeinde Vechelde und Wendeburg mit weiteren Gemeinden und der Stadt Wolfenbüttel zu Braunschweig kommen. Lengede könnte mit Baddeckenstedt, das eine Exklave von Wolfenbüttel ist, zu Salzgitter geschlagen werden und Hohenhameln zu Hildesheim. Aus Peine, Edemissen, Ilsede und Lahstedt könnte eine Großstadt mit 80 000 Einwohnern entstehen, deren Bewohner dann abstimmen, wohin sie gehen wollen. Kiesswetter vermutet, dass die Mehrheit Richtung Hannover tendiert.

pif

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