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Landkreis Peine: Die Fusionsgespräche Ex-Kreisrat Wolfgang Kiesswetter fordert Zerschlagung des Kreises
Thema Specials Landkreis Peine: Die Fusionsgespräche Ex-Kreisrat Wolfgang Kiesswetter fordert Zerschlagung des Kreises
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16:29 14.03.2014
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Kreis Peine. Aus seiner Sicht müsste der Kreis Peine langfristig zerschlagen und aufgeteilt werden. „Ob der Kreis nun fusioniert oder aufgeteilt wird, ist letztlich egal“, so Kiesswetter. Entscheidend sei, dass das Land Niedersachsen zuvor klare Ziele benenne: Es dürfe Peine mit potenziellen Partnern letztlich nicht so gehen wie Wolfsburg und Helmstedt, die fusionieren wollten und am Ende nicht durften – und das nach jahrelanger Vorbereitung, die nun vergeblich ist.

Zudem dürften alte Probleme nicht mit alten Ansätzen gelöst werden. Kiesswetter stellt sich vor, dass künftig Regionalkreise geschaffen, große Einheiten, die aber nicht übermächtig sind.

Laut Kiesswetter bietet es sich an, dass die Gemeinde Vechelde und Wendeburg mit weiteren Gemeinden und der Stadt Wolfenbüttel zu Braunschweig kommen. Lengede könnte mit Baddeckenstedt, das eine Exklave von Wolfenbüttel ist, zu Salzgitter geschlagen werden und Hohenhameln zu Hildesheim. Aus Peine, Edemissen, Ilsede und Lahstedt könnte eine Großstadt mit 80 000 Einwohnern entstehen, deren Bewohner dann abstimmen, wohin sie gehen wollen. Kiesswetter vermutet, dass die Mehrheit Richtung Hannover tendiert.

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In einer gemeinsamen Erklärung äußern sich die Kreistagsabgeordneten der FDP aus Peine, Holger Flöge, und aus Hildesheim, Dr. Bernd Fell, zu den Vorbereitungen von Gesprächen über eine mögliche Fusion beider Landkreise:

14.03.2014

In der Debatte um eine Kreis-Fusion rückt ein möglicher Zusammenschluss von Peine mit dem Landkreis Hildesheim in den Fokus – zumindest sollen in dieser Richtung ernsthafte Verhandlungen geführt werden. Jüngst stellte Landrat Franz Einhaus auf Einladung seines Landratskollegen Reiner Wegner (beide SPD) das Peiner Land bei einer Versammlung der Verwaltungsspitzen aus dem Hildesheimer Land in Hohegeiß vor. Die PAZ sprach mit dem Hildesheimer Landrat Reiner Wegner.

14.03.2014

„Ich habe den Eindruck, Landrat Franz Einhaus ist eher auf Reklametour für den Landkreis Peine und nicht auf einer Sondierungsfahrt für mögliche Fusionspartner“, kommentiert CDU-Kreistagsfraktionschef Hans-Werner Fechner und bezieht sich dabei auf den Gastrednerbeitrag des Peiner SPD-Landrats bei der Tagung der Verwaltungschefs aus Hildesheim in Hohegeiß.

14.03.2014
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