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Freischießen Wer wird Peiner Freischießen-König?
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22:22 25.06.2017
Alexander Kottke eröffnete das Königsschießen mit einem guten Schuss.   Quelle: Kathrin Bolte
Peine

 Am Sonntag dann marschierten die Jahner, das Corps der Bürgersöhne und der TSV Bildung zum Schießstand, um ihren jeweiligen König zielsicher auszuschießen.

Wer Bürgerkönig werden möchte, der muss sich mächtig ins Zeug legen. Geschossen wird mit einem Kleinkalibergewehr, auf 50 Meter Entfernung – freistehend. Jeder Schütze hat vier Schuss. Die anderen Korporationen haben ähnliche Bedingungen, schießen allerdings aufgelegt. Das schreckte aber niemanden ab: Reges Treiben war am Wochenende auf dem Sundern zu beobachten.

Am Sonntag um 10 Uhr traf sich der MTV Vater Jahn am Hagenmarkt und startete von dort aus, in Begleitung des vereinseigenen Spielmannszuges, den Weg zum Sundern. Der Zug legte einen Zwischenstopp beim Seniorenwohnheim Sunderstraße ein. Der TSV Bildung legte los an der Gaststätte „Zum Sundern“ und legte ebenfalls mit musikalischer Begleitung den Weg zum Königsschießen zurück. Gegen 12.45 Uhr traf sich das Corps der Bürgersöhne an dem Junggesellenzelt auf dem Schützenplatz, um – begleitet vom Spielmannszug des MTV Stederdorf – ebenfalls den Weg zum Sundern zu meistern.

Der Zug machte auch eine Pause beim Wohnpark Sundernstraße, wo er bereits sehnsüchtig erwartet wurde. Viele ältere Freischießenfreunde und -feierer befinden sich unter den Bewohnern, die sich jedes Jahr freuen, so ein Teil des großen Traditionsfestes zu sein. Nach einiger Zeit setzte man hier den Weg zum Königsschießen fort.

Tja, und wer hat nun den besten Schuss seiner Korporation abgeliefert, und wer ist Bürgerkönig der Stadt Peine? Das bleibt vorerst ein großes Geheimnis. Denn erst am Freischießen-Montag um 18.15 Uhr werden die neuen Könige vor dem Alten Rathaus durch Bürgermeister Klaus Saemann proklamiert. Bis dahin darf spekuliert werden, wer am Besten ins Schwarze getroffen hat.

Von Kathrin Bolte

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