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Freischießen Uwe Gaube zog zum letzten Mal seine Runden
Thema Specials Freischießen Uwe Gaube zog zum letzten Mal seine Runden
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20:22 23.06.2017
Unter Aufsicht der Bürgerschaffer wird der Platz nach genauen Plänen abgekreidet.  Quelle: Kathrin Bolte
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Peine

 Jedes Jahr am Freitag vor Peiner Freischießen wird der Schützenplatz für die Schausteller abgekreidet. So findet jeder Schausteller den ihm zugewiesenen Platz. Seit über zehn Jahren ist Uwe Gaube, Sachgebietsleiter Straßenunterhaltung Städtische Betriebe Peine, dort im Einsatz. Freitag geschah dies zum letzten Mal.

„In der Zeit habe ich viel Kurioses erlebt“, erinnert sich der 64-Jährige mit einem Schmunzeln, als er zusammen mit seinen Mitarbeitern auf dem Schützenplatz steht und gemeinsam mit den Bürgerschaffern Thomas Weitling und Hans-Peter Männer auf die Pläne schaut.

„Ein Jahr hat es beispielsweise – ähnlich wie Donnerstag im Peiner Land – nach dem Abkreiden geschüttet wie aus Eimern. Da mussten wir am folgenden Tag noch mal raus“, erinnert er sich. Seitdem nähme man für die Ecken der einzelnen Standplätze ein Kreidespray, das ließe sich nicht so einfach wegspülen.

Aber auch mit einer doppelten Markierung hatte er es schon mal zu tun. „Zum Tag der Niedersachsen im Jahre 2000 hatten wir weiße Abkreidungen vom Freischießen und gelbe vom Tag der Niedersachsen. Das brachte die Schausteller ein bisschen durcheinander.“

Auch zahlreiche Fahrzeuge hat er schon Abschleppen lassen müssen. „Es stehen immer wieder Fahrzeuge auf dem bereits seit Donnerstagabend abgesperrten Schützenplatz“, ergänzt Thomas Weitling. „Wir rufen dann die Polizei an, versuchen den Halter herauszubekommen, oder das Ordnungsamt entscheidet, dass die Fahrzeuge abgeschleppt werden.“

Und dann muss die Truppe um Uwe Gaube auch wieder los. Kreidestriche ziehen. Wie viele Kilometer er auf dem Schützenplatz bereits zu Fuß zurückgelegt hat, konnte er nicht beziffern. Man kann sich aber sicher sein, dass da einiges zusammengekommen ist und kaum ein anderer Peiner so viel auf dem Schützenplatz herumgelaufen ist wie Uwe Gaube.

Von Kathrin Bolte

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