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Peine: Königsschießen „auf“ dem Sundern

Peine Peine: Königsschießen „auf“ dem Sundern

Der Bürgerkönig 2012 und auch die Freischießen-Majestäten des Corps der Bürgersöhne, der Vater Jahner, der Peiner Walzwerker und des TSV Bildung stehen fest. Denn am Wochenende wurde auf die Königsscheiben geschossen. Die Spannung bleibt jedoch noch erhalten. Denn erst am Freischießen-Montag um 18.15 Uhr werden die Majestäten proklamiert.

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Peine. Die Beteiligung am Wochenende konnte sich sehen lassen. 441 Schützen griffen zu den Gewehren, um auf die Scheiben zu halten. Allerdings gab es in diesem Jahr auch einen besonderen Anreiz. Die Kreissparkasse Peine spendierte fünf Euro pro Schützen für den Erhalt des Sundernschießstands.

Der Traditionsschießstand muss dringend saniert werden. Insgesamt werden dafür 75 000 Euro gebraucht. Bereits im August ist der Schießstand gesperrt.

Im Mittelpunkt stand am Wochenende aber der Spaß am Schießsport und die Spannung, wem es gelingt, die Königswürde zu holen. Beim Schießen auf die Bürgerkönigsscheibe hatte die amtierende Majestät Sigurd Kleindienst den Vortritt. Er gab die ersten vier Schüsse ab. Der goldene Treffer gelang ihm allerdings nicht wieder. Das steht jetzt schon fest. Sein Kommentar: „Ich muss ja auch einmal anderen Schützen die Gelegenheit geben, ein wundervolles Königsjahr zu verleben“, sagte er schmunzelnd.

Dabei ist der Ehrgeiz bei den Anwärtern auf die Würde des Bürgerkönigs in diesem Jahr ungebrochen: Während Andreas Höver, Hauptmann der Schützengilde zu Peine von 1597 ein 20-Cent-Stück zwischen die Krallen der Eule am Stadtpark legte – wie es Kleindienst 2011 es hatte, hat Jens Hoffmann, Adjutant der Bürger-Jäger, mit dem Gewehr in der Hand, ein Geheimrezept, welches er aber nicht verraten will. Das macht er nur, sollte ihm der goldene Schuss gelungen sein.

Vor dem Schießstand wurde der Sport zur Nebensache. Die Freischießen-Freunde genossen zwei gesellige Nachmittage.

Thorsten Pifan

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