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Neuer König soll ein Vorbild sein

Königsfrühstück des Peiner Walzwerker Vereins Neuer König soll ein Vorbild sein

Traditionell konnte Hauptmann Mathias Harms beim Königsfrühstück des Peiner Walzwerker Vereins (PWV) gestern wieder zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft, Politik und von Peiner Träger im gut gefüllten Zelt auf dem Hagenmarkt begrüßen.

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An den Tischen herrschte beste Stimmung.
 

Quelle: Anna Gröhl

Peine.  Traditionell konnte Hauptmann Mathias Harms beim Königsfrühstück des Peiner Walzwerker Vereins (PWV) gestern wieder zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft, Politik und von Peiner Träger im gut gefüllten Zelt auf dem Hagenmarkt begrüßen.

Seine ersten Glückwünsche gingen an den neuen PWV-König Luca Westphal: „Ich wünsche dir und deiner Familie alles Gute für deine Regentschaft!“ Als ein „überragendes Gefühl“ beschrieb der 22-Jährige selbst seine Proklamation: „Ich konnte es erstmal gar nicht richtig realisieren.“ Ratsherr Bernd Kielhorn sprach dem neuen König eine Vorbildfunktion zu: „Vielleicht bekommen dadurch andere junge Leute auch Lust, sich beim Peiner Walzwerker Verein zu engagieren.“

Gute Tradition ist es beim Königsfrühstück des PWV auch, dass die Unternehmensleitung kurz über die wirtschaftliche Situation bei der Peiner Träger GmbH (PTG) berichtet.

Der Stahlhersteller schaue auf ein erfolgreiches Jahr zurück – und das trotz widriger Marktbedingungen. Denn sowohl im ersten als auch im zweiten Halbjahr musste das Walzwerk zusätzlich für je eine Woche stillstehen, aufgrund einer mangelenden Kundennachfrage. „Dennoch war das Jahr 2016 für die PTG ein sehr ordentliches Jahr“, hob Walzwerke-leiter Dr. Jörg Wehage hervor. In dieses Jahr musste das Unternehmen unter „ungünstigen Rahmenbedingungen“ starten, wie es Wehage formulierte. „Unser Netzbetreiber erhöhte die sogenannten Nutzungsgebühren um mehrere Millionen Euro, um darüber die sogenannten Stromautobahnen von Windkraft an der Nordsee bis zu den Industriezentren in Süddeutschland zu finanzieren“, erklärte der Leiter. Kritik dazu gab es auch von Betriebsratsvorsitzenden Udo Meyer: „Sechs Millionen, nur um Strom durchzuleiten, ist schon eine Menge Holz. Wenn die PTG in einem anderen Bundesland mit einem anderen Netzbetreiber wäre, wie zum Beispiel Nordrhein-Westfalen, wäre die Mehrbelastung um etliche Millionen geringer. Da haben unsere Peiner Bundestagsabgeordneten wohl geschlafen.“
 

Von Anna Gröhl

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