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Kattenhägener: Da flogen die Kamelle

Ausmarsch am Montagvormittag Kattenhägener: Da flogen die Kamelle

Am Montag startete das Freischießen mit dem Kattenhägener Ausmarsch – einer der traditionsreichsten Ausmärsche des gesamten Festes und einer der beliebtesten. Wie in den Jahren zuvor säumten unzählige Kinder den Straßenrand und wurden von den Korporierten mit Süßigkeiten belohnt. Doch nicht nur Kinder waren zahlreich unterwegs. Auch viele Peiner hatten den strahlenden Sonnenschein ausgenutzt und schauten vom Straßenrand aus den Korporationen beim Ausmarsch zu.

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Impressionen des Kattenhägener Ausmarschs.
 

Quelle: Kathrin Bolte

Peine.  Die Route des Kattenhägener führt über die Kantstraße und die Sedanstraße zum heutigen Rosenhagen. Dieser hieß früher Kattenhagen – daher der Name. Auf diesem kleinen Abschnitt bis zur Querung Werderstraße gibt es eine Besonderheit. Hier wird zu Ehren von Louis Rademann, der einst dort wohnte und Veteran des Krieges war, der Pariser Einzugsmarsch, mit dem die deutschen Truppen nach dem Sieg im Krieg von 1870/71 in Paris einmarschiert waren, von den Blaskapellen gespielt. Dieses Stück ist ein Reitermarsch, nach dem im Gleichschritt marschieren unmöglich ist. Die Korporierten schlendern eher über die Straße.

Von hier aus geht es weiter über den historischen Marktplatz, am Amtsgericht vorbei und über den Damm zurück zum Markt. An vielen Stellen genossen nicht nur Schaulustige das bunte Treiben, sondern auch viele Kinder. Ganze Kindergartengruppen jubelten den Korporierten zu und wurden dafür mit Süßigkeiten belohnt, die einfach in die Menge geworfen wurden. Ein schöner Brauch, der immer wieder für große Freunde und leuchtende Kinderaugen sorgt.

Von Kathrin Bolte

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