Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Bronzebuch fürs Peiner Freischießen

Probelauf Bronzebuch fürs Peiner Freischießen

Wie soll das Bronzebuch über das Peiner Freischießen aufgestellt werden, damit es den Passanten sofort ins Auge fällt? Das war gestern beim Ortstermin mit Künstler Andreas Krämmer die zentrale Frage.

Voriger Artikel
Corps der Bürgersöhne erringt Grünes Band
Nächster Artikel
Die Korporationen und die PAZ bereiten sich auf Freischießen vor

Peine. Die Idee für das Freischießen-Buch aus Bronze hatte Peines ehemaliger Bürgermeister Ulrich Biel. Er erzählte davon seinem Stammtisch, den Peiner Urgesteinen – und die waren begeistert und sofort bereit, einen Beitrag zu den 12 500 Euro zu leisten, die das Aufstellen kostet.

Nun kam Künstler Andreas Krämmer aus Braunschweig nach Peine, um einen Probelauf für das Aufstellen zu veranstalten. Er hatte sogar ein echtes Peiner Bronzebuch dabei – allerdings jenes, das am Rosenhagen aufgestellt werden soll. Die Straße war in den vergangenen Monaten umfangreich saniert worden.

Fest steht, das Freischießen-Buch wird leider nicht mehr rechtzeitig zum Fest der Feste an der Fuhse fertig. Dafür soll nun das Rosenhagen-Buch zum Freischießen aufgestellt werden – im Beisein der Korporationen.

Der Ortstermin diente auch dem Feinschliff, was auf dem Buch dargestellt werden soll. Eine Seite wird sich mit der Geschichte des Freischießens beschäftigen. Dazu wird Krämmer einen Nagel modellieren, auf den die Schützen schießen.

Die andere Seite wird Hermann Rademann gewidmet, dem Ehrenbürgerschaffer, der 2009 starb. Bürgerschaffer Thomas Weitling hatte ein Foto von Rademann mitgebracht – in typischer Pose mit schief sitzendem Zylinder der Junggesellen, deren Hauptmann Rademann einst gewesen ist.

Thorsten Pifan

Voriger Artikel
Nächster Artikel