Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Stadt Peine Zuspruch für die Verlegung des Wochenmarkts
Stadt Peine Zuspruch für die Verlegung des Wochenmarkts
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:19 18.04.2018
Der Wochenmarkt zieht Besucher immer mittwochs und samstags in die Stadt. Quelle: Archiv
Peine

Zum wiederholten Mal wird in der Eulenstadt der Umzug des Wochenmarkts auf den historischen Marktplatz diskutiert. Die Peiner Kaufmannschaft hatte diesen vergangene Woche erneut auf die Agenda gesetzt und bekommt nun Rückendeckung von einigen ansässigen Geschäftsleuten – doch auch Kritik an dem Vorhaben wurde geäußert.

Vukotic: „Alle Beteiligten sollten gehört werden“

„Wichtig ist, dass alle Beteiligten an der Diskussion teilhaben können und keine übereilte Entscheidung getroffen wird“, stellt Mladen Vukotic klar, der Geschäftsführer des anliegenden Hemingways ist.

Generell findet er die Idee aber gut und unterstützt die Überlegungen der Kaufmannschaft, nur müsse dabei vieles beachtet werden. Er erklärt: „Mehr Bewegung auf dem Marktplatz schadet keinem, solange der Markt nicht unseren Außenbereich verkleinert.“

Jablanovszky: „Mehr Menschen in die Innenstadt locken“

Eine ganz ähnliche Position vertritt auch Tanja Jablanovszky, die das Eiscafe Bernauer leitet. Sie hält es für sinnvoll wieder mehr Menschen in die Innenstadt zu locken, anstatt Angebote außerhalb zu schaffen.

„Ich würde dem Konzept sehr gerne eine Chance geben und stehe der Überlegung offen gegenüber“, erklärt die Geschäftsführerin. Markt und Geschäfte hätten so die Möglichkeit von einander zu profitieren und das Leben in der Innenstadt zu bereichern.

Schmagin: „Erreichbarkeit und Infrastruktur auf Hagenmarkt besser“

Rita Schmagin von der Georgs Insel sieht das etwas kritischer. Zwar fände sie es schön, den Markt auf dem historischen Marktplatz zu haben, aber Erreichbarkeit und Infrastruktur sprächen doch klar für den derzeitigen Standort.

„Auf dem Hagenmarkt sind die Stände einfach besser aufgehoben. Besucher können schneller parken, es gibt bereits vernünftige Anschlüsse für die Händler und mehr Platz haben sie dort auch“, vermutet sie. Es sei eine nette Idee, aber nicht wirklich praktikabel.

Mothes-Rump: „Kann beide Seiten gut verstehen“

Dennoch bringt der Markt eine nette Atmosphäre mit sich, wie Melanie Mothes-Rump weiß. „Ich kann beide Seiten gut verstehen, würde mich persönlich über den Umzug auf den historischen Marktplatz aber freuen. Die Stimmung in der Freischießenzeit war immer sehr angenehm“, erklärt sie.

Beide Seiten könnten von diesem Standort profitieren und mit einem Blick in andere Städte, glaubt sie fest daran, dass eine Lösung für Kopfsteinpflaster und Wasseranschlüsse zu finden sei.

Von Tilman Kortenhaus

Wegen eines Angriffs auf die Schwester mit Pfefferspray musste sich ein 28-jähriger Peiner am Mittwoch vor der Ersten großen Strafkammer des Hildesheimer Landgerichts verantworten. Doch da der Mann an einer paranoiden Schizophrenie leidet, ist er gar nicht schuldfähig. Aber muss er vielleicht in einer geschlossenen Klinik bleiben?

18.04.2018

Ein Gewandnadel-Fragment, ein Sporengürtelhaken und eine querschneidige Pfeilspitze: Der Peiner Archäologe Thomas Budde hat mal wieder spektakuläre Funde gemacht. Diesmal hat es in Vöhrum Ausgrabungen gegeben.

18.04.2018

Die Ausstellung „Kunst am Zug“ im Peiner Bahnhof geht in eine neue Runde: Acht Kunstschaffende der Gruppe „Kunst im Peiner Land“ zeigen bis zum 7. Mai Bilder und Skulpturen. Los geht es am Samstag, 21. April, um 11 Uhr mit einer Vernissage. Eröffnet wird die Ausstellung von Bürgermeister Klaus Saemann und der Kreis-Kulturbeauftragten Anna-Lisa Bister.

18.04.2018