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„Zur Linde“: Eine Ära geht zu Ende

Kneipenschließung „Zur Linde“: Eine Ära geht zu Ende

Am Freitag war nach mehr als 35 Jahren Schluss in der Eixer Kultkneipe „Zur Linde“. Inhaberin Herta Krämer feierte ein letztes Mal mit Stammgästen, Freunden und der Familie in ihrer urigen Kneipe. Es flossen Tränen, reichlich Bier und es wurde in Erinnerungen geschwelgt.

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Abschied: Viele Stammgäste waren gekommen.

Quelle: Lara Krämer

Eixe. Lustige Geschichten machten die Runde - und die Eixer Familie feierte ein letztes Mal zusammen.

„Das war nicht einfach nur eine Kneipe, das war ein Stück Zuhause“, sagten viele Stammgäste. Ein Stück davon konnten einige Gäste am Ende sogar mitnehmen. Dinge wie die Glocke, die jeden Freitag geläutet wurde, oder das Schild aus dem Biergarten mit der Aufschrift „Linden-Garten“ wurden versteigert. Zudem waren Koffer mit kleinen Überraschungen gepackt worden. Diese reichten von Deko über Schnäpse bis hin zu Köstlichkeiten wie dem berühmten Eixer Sauerfleisch.

„Wir gehen mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, sagte Wirtin Carola Krämer. Den meisten Eixern wird ihre Kneipe an der Ecke wohl fehlen, war sie doch immer ein besonderer Ort.

Das Linden-Team hat in den letzten 35 Jahren ganze Generationen durch die Ausrichtung von Taufen, Konfirmationen, Geburtstagen, Hochzeiten und Trauerfeiern begleitet. Es wurde mit den Gästen gefeiert, gelacht und manchmal auch geweint bei den vielen Veranstaltungen, die jedes Jahr stattfanden. „Das waren 35 Jahre voller Höhen und Tiefen - und kein einziges Jahr, das bereut wird“, erzählte Herta Krämer.

Es gibt viele schöne Erinnerungen. Einige davon werden nun festgehalten. „Das große Linden-Kochbuch“ soll neben den Klassikern wie Zwiebelschnitzel und dem Eixer Schlemmerhappen auch Menüs zum einfachen Nachkochen enthalten. Damit ist das Buch jedoch nicht komplett, außerdem gibt es viele Seiten mit Bildern und Anekdoten aus den vergangenen Jahrzehnten zu sehen. Ein Buch voller Erinnerungen.

lak

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