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Zugführer saß in erster Lok

Bahnunglück Zugführer saß in erster Lok

Der Lokführer des Unglücks-Zuges von Hordorf (bei Magdeburg) war nach vorläufigen Ermittlungen zum Zeitpunkt des Unfalls auf der ersten der beiden Loks. Bei dem Unglück starben zehn Menschen.

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Hordorf: Auf diesem Foto stehen Feuerwehrleute neben dem umgekippten Triebwagen am Ort des Eisenbahnunglücks Ende Januar.

Quelle: A

Magdeburg . Das ergebe sich aus einer ersten Auswertung der Fahrtenschreiber und Diagnosegeräte des Güterzuges der Verkehrsbetriebe Peine-Salzgitter, sagte ein Sprecher des Eisenbahn-Bundesamtes.

Nach dem Unfall am Sonnabend, 29. Januar, hatte es Spekulationen gegeben, der Fahrer des mit Kalk beladenen Güterzugs sei beim Zusammenstoß mit einem Personenzug nicht im Führerstand, sondern in der zweiten Diesellok gewesen. Bereits die Bundespolizei hatte diese Darstellung allerdings zurückgewiesen. Bei dem Unglück in Hordorf waren Ende Januar zehn Menschen getötet und 23 verletzt worden.

Gegen den 40 Jahre alten Lokführer ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung. Nach einer vorläufigen Untersuchung des Bundesverkehrsministeriums hatte er zwei Haltesignale ignoriert. Dieser Verdacht hat sich laut Eisenbahn-Bundesamtes bestätigt.

dpa

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