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Zuckerrüben: Streit um Erschwernis-Zulage

Peine Zuckerrüben: Streit um Erschwernis-Zulage

Der Peiner Landwirt Heinrich Hansen ärgert sich: Er muss bei Eisglätte seine Zuckerrüben zur Nordzucker-Fabrik nach Clauen bringen, erhält aber im Gegenzug nur einen „geringen Erschwernis-Ausgleich“.

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Zuckerrüben-Ernte im Schnee: Ein Peiner Landwirt fordert mehr Fairness bei der Erschwerniszulage, die Nordzucker zahlt.

Quelle: oh

Peine. „Ich schaffe bei diesen schlechten Wetterverhältnissen nur die Hälfte meiner Fahrten. Das bedeutet, dass ich weniger Zuckerrüben anliefern kann“, sagt Hansen der PAZ. Zwar gebe es eine Erschwernis-Zulage von Nordzucker in Höhe von neun Euro pro Zug angelieferter Rüben. Doch das sei ungerecht.

Der Landwirt kritisiert: „Diese Regelung schafft nur Unruhe, denn wer in der Nähe von Clauen in einem Radius von zwölf Kilometern Rüben anliefert, schafft pro Tag etwa elf Fahrten, das sind dann 99 Euro extra.“ Doch bei weiteren Anfahrten schaffe ein Transporteur nur fünf Fahrten, also nur 45 Euro Zuschlag. „Das ist unfair“, betont Hansen und fragt: „Warum gibt es keine prozentuale Zulage auf den Fuhrlohn? Das würde mehr Sinn machen.“

Die PAZ hat bei Nordzucker in Braunschweig angefragt. Sprecherin Tanja Schneider-Diehl antwortet: „Wir haben freiwillig neben den vertraglich festgelegten Bezahlungen einen Erschwernis-Ausgleich zugesagt, der pauschal je Anlieferung erstattet wird und rund 18 Euro beträgt.

Das beinhaltet neben dem Rübenmieten aufdecken und Rüben aufladen auch den Transport. Neun Euro entfallen dabei auf den Transport.“ Nordzucker gehe davon aus, dass der zusätzliche Aufwand so angemessen vergütet wird. Man bleibe bei dieser Regelung, „weil sie schnell und unbürokratisch ist“.

tk

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