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Zu wenig Krippenplätze? "Wir richten uns nach der Nachfrage"

Peine Zu wenig Krippenplätze? "Wir richten uns nach der Nachfrage"

Peine. Eine heftige Diskussion um Krippenplätze ist entbrannt, denn die deutschen Städte und Gemeinden sind weit von dem vereinbarten Ziel entfernt, bis August 2013 ausreichend Betreuungsplätze für Kleinkinder zur Verfügung zu stellen. Wie sieht die Situation in der Stadt Peine aus? Die PAZ fragte Bürgermeister Michael Kessler (SPD).

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Blick in eine Kinderkrippe: Fehlen Betreuungsplätze für Kleinkinder in der Stadt Peine?

„Wir haben bislang Krippenplätze in der Menge geschaffen, in der Nachfrage bestand“, sagte Kessler. Diese Nachfrage habe bislang unter den gesetzlich geforderten 35 Prozent eines Jahrgangs gelegen.

Der Bürgermeister weiter: „In erster Linie liegt es daran, dass die Kinder aus Migrantenfamilien in der Regel von diesen Eltern erst mit drei Jahren - und dann gleich in die Kita - gebracht werden. Die Nachfrage ist in anderen Kommunen deutlich höher, insbesondere in den Großstädten.“

Völlig offen sei nun, wie sich das sogenannte „Betreuungsgeld“, das die CDU/FDP-Bundesregierung soeben beschlossen habe, niederschlagen werde. „Wenn ich als Regierung zuerst die Kommunen zum Bau von Krippenplätzen zwinge und anschließend Eltern finanziell belohne, wenn sie ihre Kinder nicht dorthin bringen, so ist eine solche Handlungsweise schlichtweg nicht mehr nachvollziehbar - mir würden auch drastischere Formulierungen einfallen“, betonte Kessler.

Die Stadt Peine habe im Haushalt 2013 für weiteren Krippenbau Geld bereit gestellt, und sei so für den Fall einer steigenden Nachfrage gerüstet.

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