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Stadt Peine Worüber sich IGS-Schüler an KZ-Gedenkstätte wundern
Stadt Peine Worüber sich IGS-Schüler an KZ-Gedenkstätte wundern
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19:53 30.11.2018
In Braunschweig: Die IGS-Schüler besuchten die Gedenkstätte Schillstraße. Quelle: IGS Peine
Vöhrum

Das Schilldenkmal in Braunschweig erinnert an Major Ferdinand von Schill, der 1809 während eines Befreiungskrieges ums Leben kam. Heutzutage ist die Gedenkstätte bekannt für die 500 Opfer des KZ-Außenlagers, das 1942 dort errichtet wurde. Die Stätte bildet einen starken Kontrast zu dem Schilldenkmal, das zusätzlich seit 1955 an gefallene Weltkrieg-Soldaten erinnern soll. Mit diesen Themen befasste sich der Geschichtskurs des 12. Jahrgangs der IGS Peine.

Videos von Zeitzeugen

Die Schüler machten auch einen Ausflug von Vöhrum nach Braunschweig. Videos von Zeitzeugen des Außenlagers brachten den IGS-Schülern die Vergangenheit näher. Dazu gestalteten einzelne Gruppen Plakate zu den Lebensläufen der Zeitzeugen und veranschaulichten noch mal die grausamen Ereignisse, welche die Personen erleben mussten.

Ausflug: Die Schüler der IGS Peine-Vöhrum haben die KZ-Gedenkstätte Schillstraße in Braunschweig besucht.

Weitere Gruppen befassten sich mit den verschiedenen Bereichen der Gedenkstätte und stellten diese vor. Dabei fiel auf, dass bei dem Bau eines Einkaufscenters der historische Schauplatz weitgehend ignoriert worden war.

Unauffällige Denkmäler auf dem Parkplatz

Bei dem Bau des Parkplatzes wurden nur kleine unauffällige Denkmäler errichtet, die kaum wahrgenommen werden. Der Geschichtskurs empfand dies als respektlos gegenüber den Opfern, deren Nachkommen und den Gedenkenden.

Recherche im offenen Archiv

Die Jugendlichen beschäftigten sich auch mit dem offenen Archiv der Schillstraße, das überwiegend von Quellen und Darstellungstexten aus dem Zweiten Weltkrieg enthält. Dabei konnten die Schüler abermals in die Geschichte eintauchen und individuelle Schicksale der Opfer des Nationalsozialismus erforschen.

So lautet das Fazit des Kurses

Fazit des Kurses: „Der Besuch der Gedenkstätte hat uns die damalige Zeit nähergebracht, wir konnten in die Arbeitswelt von Historikern Einblick erhalten und haben uns auch mit dem Umgang mit der Vergangenheit und dem Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus auseinandergesetzt.“

Von Alex Leppert

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