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Wochenmarkt: „EHEC ist kein Thema mehr“

Peine Wochenmarkt: „EHEC ist kein Thema mehr“

Frisches Gemüse, leckeres Obst: Nachdem es in dieser Woche nun offiziell Entwarnung in Sachen EHEC-Epidemie gegeben hat, laufen die Geschäfte auf den Märkten wieder deutlich besser – auch in Peine.

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„Endlich überstanden“: Burkhard Öller (links) hat auf dem Markt wieder allerhand zu tun.

Quelle: ju

Peine. „Zum Glück ist das überstanden“, sagt Burkhard Öller vom Peiner Obst- und Gemüsehandel Edelobst Sadri. „Wir haben schon deutlich unter der EHEC-Epidemie leiden müssen.“ Mittlerweile hätten viele Kunden das Thema aber gar nicht mehr im Bewusstsein. Deshalb gehen nun nicht nur Öllers leckere französische Pfirsiche gut, sondern auch wieder Gemüse wie Paprika, Gurken und Tomaten. Diese Produkte waren während der EHEC-Epidemie besonders in Verdacht geraten, den gefährlichen Keim zu übertragen.

Öllers Erfahrungen kann Ronald Suderburg vom Bioland Hof Suderburg jedoch nicht teilen. „Wir hatten nie mit der EHEC-Krise zu kämpfen“, sagt der Öko-Landwirt. „Wir waren in der Krisenzeit die einzigen auf dem Peiner Markt, die Salat verkauft haben. Unsere Kunden vertrauen in Bio-Produkte und in unseren eigenen Anbau.“ Zwar sei auch an seinem Stand immer wieder über das Thema gesprochen worden, doch Auswirkungen habe Suderburg nie gespürt.

Auch der Berkumer Obst- und Gemüsehändler Erhard Froch mag nicht von einer Krise sprechen. „Wir haben das etwa drei Wochen lang gemerkt, aber das ging auch schnell wieder vorüber“, sagt er. Tomaten, Salat und Gurken seien lediglich für kurze Zeit etwas weniger gekauft worden. „Kunden haben öfter wegen EHEC nachgefragt“, schildert Froch. „Doch das ist aber schon wieder vorbei.“

Für seine Ware lege der Berkumer seine Hand ins Feuer. „Ich weiß ganz genau, wo alles herkommt“, sagt er. „Das sind kleine Betriebe, wo nicht mit Gülle gedüngt wird.“ Sprossen allerdings seien ein anderes Thema. „Die verkaufe ich nicht mehr“, sagt Froch. „Und die Kunden wollen auch gar keine Sprossen mehr haben.“

ju

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