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Stadt Peine Wito vermarktet Gebläsehalle seit fünf Jahren
Stadt Peine Wito vermarktet Gebläsehalle seit fünf Jahren
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23:00 26.03.2014
Erfolgreiches Team: Mohan Janssen (l.) und Krishna Freytag (r.) mit Wito-Chef Gunter Eckhardt (Mitte). Quelle: A

Um das Projekt zum Laufen zu bekommen, waren etliche Kraftanstrengungen nötig, doch heute hat sich die Gebläsehalle mit ihrem industriellen Charme etabliert. „Wir bekommen viel mehr Anfragen als wir tatsächlich bewältigen können“, sagt Freytag. Dabei müssen sich die Projektleiter allerdings auch eingestehen, dass es Grenzen der Vermarktung bei der Halle gibt. „Viele der Anfragen bekommen wir für Tagungen, dafür haben wir aber nicht die Räume, denn oft werden neben dem Plenum mehrere Zimmer benötigt, in denen sich Arbeitsgruppen zurückziehen können“, erklärt Freytag.

Ein begehrtes Objekt ist die Halle dafür bei Automobilherstellern - und zwar aus aller Welt. „Häufig werden hier neue Fahrzeuge für Händler aus ganz Norddeutschland vorgestellt, sogar Prototypen, die strengster Geheimhaltung unterliegen“, sagt Janssen. Ideal sei, dass mit dem Lastenaufzug fast alle Pkw in den ersten Stock gehievt werden können.

Ganz ohne Zuschüsse kommt die Vermarktung der Gebläsehalle nicht aus. „Aber wir erwirtschaften ganz ordentliche Deckungsbeiträge“, sagt Wito-Chef Gunter Eckhardt. Dennoch: Jahr für Jahr fließen 147 000 Euro in Vermarktung und Betrieb der Halle. Rund 160 000 Euro stehen für das Gebäude selbst zur Verfügung, sagt Wito-Mitarbeiter Matthias Adamski. Dafür gibt es neben Janssen und Freytag noch einen fest angestellten Haustechniker und zwei weitere, die bei Bedarf einspringen.

„Wir müssen auch immer auf die regionale Wertschöpfung verwweisen“, sagen Janssen und Freytag. Beziffern können sie den Betrag nur schwer. „Das hängt von den Veranstaltungen ab. Zum Teil bleiben bis zu 15 Euro pro Besucher im Peiner Land hängen. Da sind die Zahlen interessant: Bei 230 Veranstaltungen in und rund um die Gebläsehalle kamen in den vergangenen fünf Jahren rund 182 000 Besucher.