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Wildunfall: Verletzter Rehbock hüpft im Auto herum

Peine-Handorf Wildunfall: Verletzter Rehbock hüpft im Auto herum

Handorf . Einen ungewöhnlichen Unfall hat ein 67-Jähriger Autofahrer auf der K 31 in Handorf erlebt. Als er am Mittwoch um 22.20 Uhr bei der Polizei erschien und von einem Unfall mit einem Rehbock berichtete, gingen die Beamten von einem üblichen Fall aus. Doch dann stellte sich heraus, dass der Mann das inzwischen wieder putzmuntere Reh im Auto mitgebracht hatte.

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Der leicht verletzte Rehbock wurde im Auto des 67-Jährigen plötzlich wieder munter.

Quelle: dpa

„Wir dachten: Schnell das entsprechende Formular ausfüllen, den Jagdberechtigten informieren und fertig“, sagte Peines Polizei-Sprecher Stefan Rinke. Doch der Mann erklärte, er habe den verletzten Rehbock mitgenommen und auf die Rückbank seines Autos gelegt.

Das Tier sei nach dem Zusammenprall im Schockzustand auf der Straße in Handorf stehen geblieben. Da in seinem Renault Kangoo genug Platz gewesen sei, habe der 67-Jährige auf die Rückbank gesetzt und sei dann zur Polizei gefahren. Gemeinsam mit den Beamten ging er zu seinem Auto, um das Tier zu zeigen. Rinke erklärte: „Der Rehbock hatte fast wieder zu seiner alten Form zurückgefunden und hüpfte ziemlich munter im Fahrzeug umher.“

Nach Rücksprache mit einem Tierarzt und einem Jagdberechtigten wurde der Bock wieder in seinem Revierbereich ausgesetzt. Die Verletzungen waren nur oberflächlich, und das Reh lief sofort weg. Der 67-Jährige war dann nur noch mit der Reinigung seines Autos beschäftigt.

tk

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