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Wettbewerb: Neuer Schützenplatz

Peine Wettbewerb: Neuer Schützenplatz

Der Peiner Schützenplatz soll neu gestaltet werden. Gleichzeitig werden die Wege vom größten Parkplatz der Innenstadt zur Fußgängerzone verbessert. Deshalb plant die Stadt Peine, in Kürze einen Wettbewerb auszuschreiben.

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Der Schützenplatz soll umgebaut werden: Peines Stadtbaurat Hans-Jürgen Tarrey (Foto oben) leitet das Projekt.

Peine . Wer auf dem Schützenplatz parkt, muss Richtung Fußgängerzone immer durch ein Nadelöhr: Entweder geht es entlang des alten Postgebäudes oder – alternativ – vorbei an der Härke-Brauerei zur Schützenstraße oder zum Pulverturmwall. Das soll sich ändern – aber wie? Um eine Lösung zu finden, plant die Stadt einen Wettbewerb. Im gleichen Zuge soll der Schützenplatz verschönert werden, „ohne dass er seine Funktion als Festplatz für das traditionelle Peiner Freischießen verliert“, sagt Peines Stadtbaurat Hans-Jürgen Tarrey.

Die Idee, den Schützenplatz neu zu gestalten, ist nicht neu. Bereits 2007 hatte der Stadtrat beschlossen, das Vorhaben mit einem Wettbewerb anzuschieben. Damals hatte der Braunschweiger Städteplaner Professor Walter Ackers kritisiert, dass die Wege zur Fußgängerzone zu umständlich sind und die Eingrenzung des Platzes mit einzelnen Bäumen nicht ausreiche (siehe Darstellung der Pfeile auf der Grafik oben).

Dann kam die Finanz- und Wirtschaftskrise mit den Konjunkturpaketen. „Da hatten wir andere Prioritäten, was das ganze Verfahren verzögert hat“, sagt Tarrey.

Nun soll es losgehen: Mitte November wird die Stadt Peine die genaue Wettbewerbsaufgabe bekannt geben. Dann können Architekten mit Stadt- und Landschaftsplanern ihr Interesse bekunden, dass sie dabei sein wollen. Im zweiten Schritt siebt die Stadt. Am Ende sollen rund 25 Teilnehmer aus dem Vorverfahren hervorgehen, die dann tatsächlich bei dem Wettbewerb mitmachen und Vorschläge zur Neugestaltung des markanten Ortes in der Stadt einreichen.

pif


Der Peiner Schützenplatz

Einst war auf dem Areal, auf dem sich heute Schützenplatz und Stadtpark befinden der Schleusenteich. Bereits im 17. Jahrhundert war der Teich versumpft, so dass er komplett trocken gelegt wurde.

Seinen Namen verdankt der Schützenplatz schließlich dem Schießstand, der dort 1819 errichtet worden ist. Die Schützen schossen damals in Richtung des heutigen Pavillons.

Sein heutiges Gesicht erhielt der Schützenplatz im Jahr 1979, nachdem Ende der 1970er Jahre mit dem Bau der Nord-Süd-Brücke begonnen worden war. Damit sollte eine schnelle Verbindung zwischen Nord- und Südstadt geschaffen werden. Denn die Bahnschranken am Bahnhof – in Höhe der heutigen Fußgängerbrücke – waren fast immer geschlossen.

Eine Bürgerinitiative wehrte sich seinerzeit gegen die Trennung von Schützenplatz und Stadtpark. Doch alternative Straßenführungen entlang des Schützenhauses und des Rathauses setzten sich nicht durch.

pif

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