Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Stadt Peine Wendesser kritisiert Umbaupläne für Fahrradweg
Stadt Peine Wendesser kritisiert Umbaupläne für Fahrradweg
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:00 12.07.2018
Bringfried Cassel versucht die B 444 zu überqueren. Er kritisiert die Umbaupläne der Landesbehörde für den Radweg. Quelle: Eckhard Bruns
Anzeige
Wendesse

„Die Verbesserung bedeutet, dass diejenigen, die die Straße queren wollen, Umwege machen müssen“, kritisiert Bringfried Cassel.

Der Radweg an der K 5, der Wendesser Landstraße, verläuft auf der Westseite und wird „unglücklich“ auf die B 444 geführt, wie es Michael Peuke, stellvertretender Leiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Wolfenbüttel, formuliert. Zurzeit sei es für Fußgänger und Radfahrer unübersichtlich, die Straße zu queren. Deshalb habe man versucht, eine neue sinnige Lösung zu finden.

Diese soll nun folgendermaßen aussehen: Der Radweg wird um 80 Meter verlängert, zudem wird eine Querungshilfe gebaut. Die Linksabbiegespur wird verkürzt. Damit müssen Fußgänger und Fahrradfahrer künftig nur noch zwei statt bisher drei Fahrstreifen queren.

Bringfried Cassel geht das nicht weit genug. Er fordert eine Geschwindigkeitsreduzierung von Tempo 70 auf 50. „Die Straße ist nicht gut einsehbar“, begründet er. „Auch Kinder, Schwerbehinderte und ältere Menschen nutzen diese Strecke.“

Deshalb hat der 70-Jährige, der im regen Kontakt mit der Straßenbaubehörde steht, angeregt, einen Kreisel zu bauen. Doch die Behörde lehnt ab: „Ein Kreisel kostet sehr viel Geld und würde riesig werden. Das halte ich für unverhältnismäßig“, erwidert Peuke. Auch eine von Cassel vorgeschlagene Ampel schmettert er ab: „Sie wird der Verkehrssituation dort nicht gerecht.“

Dass bei einem nahegelegene Gewerbebetrieb allerdings eine Ampel stehe, kann der Wendesser nicht verstehen. Auch bezüglich einer Geschwindigkeitsreduzierung hat sich der 70-Jährige bereits schlau gemacht. Dafür könnte zum Beispiel das Ortsschild versetzt werden. Das sei jedoch nur möglich, wenn sich auf beiden Straßenseiten Wohnbebauung befinde. Doch das ist hier nicht der Fall.

Die Stadt Peine sieht derzeit keine Notwendigkeit für eine Geschwindigkeitsreduzierung. Diese sei mit dem Straßenbaulastträger und der Polizei einvernehmlich abzustimmen. „Das Anliegen wird jedoch bei nächster Gelegenheit gerne noch einmal mit den Beteiligten erörtert“, sagt Stadt-Sprecherin Petra Neumann auf PAZ-Anfrage.

Rund 100 000 Euro soll der Umbau kosten, wann dieser beginnt ist offen.

Von Mirja Polreich

Einen Blick in längst vergangene Zeiten – den können die Peiner auch im kommenden Jahr werfen: Denn auch 2019 wird es wieder den Bildkalender mit historischen Ansichten aus der Fuhsestadt geben. Er ist ab sofort erhältlich.

11.07.2018

Sommer, Sonne – und Urlaub! Die Schulferien sind in vollem Gange – und vielleicht sind Sie ja schon unterwegs oder stehen gerade vor der Abreise. Alle Urlauber sollten auch in diesem Jahr ihre Fotokamera oder ihr Handy griffbereit haben – denn die PAZ sucht wieder die schönsten Urlaubsfotos ihrer Leser!

11.07.2018

Die gemeinsame Zeit endete mit einem Höhepunkt: Das Klassenorchester der 10c des Ratsgymnasiums stand zum letzten Mal gemeinsam die Bühne. Die Peiner Schüler traten im Opernhaus Hannover auf.

11.07.2018
Anzeige