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Stadt Peine Was ist „Progressive Muskelentspannung“?
Stadt Peine Was ist „Progressive Muskelentspannung“?
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00:22 25.03.2018
Die Fähigkeit zur Entspannung kann man trainieren. Quelle: privat
Peine

Den Begriff hat wohl jeder schon mal gehört – aber warum wird die Entspannungsmethode „Progressive Muskelentspannung nach Jacobson“ oder kurz PMR oder PME eigentlich so genannt?

Progressiv bedeutet in diesem Zusammenhang nicht fortschrittlich, sondern eher fortschreitend, sich steigernd. Der „Erfinder“ dieser Entspannungstechnik, der amerikanische Arzt und Psychologe Edmund Jacobson, hat seine Methode so genannt, weil sie, je öfter man sie übt, eine immer bessere Wirkung entfaltet.

Innere Anspannung führt auch zu muskulärer Anspannung

In den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts entdeckte besagter Dr. Jacobson, dass innere Anspannung auch zu muskulärer Anspannung führt, dieser Effekt sich aber auch umkehrt nutzen lässt, so dass durch Entspannung der Muskulatur ein tiefgreifendes Ruhegefühl sowie seelische Entspannung von Geist und Seele eintreten. Er entwickelte daraufhin ein Übungsprogramm, das sich diese automatische Körperreaktion zu eigen macht und seitdem erfolgreich in Kureinrichtungen, therapeutischen Praxen oder Volkshochschulen praktiziert wird.

„Heutzutage wird die Methode mehr denn je genutzt, um Stress abzubauen. Der große Vorteil dieser Methode ist, dass die Wirkung automatisch geschieht, es gehört also kein Können dazu, um zur ersehnten Entspannung zu kommen, sondern man muss sich lediglich Zeit zum Einüben nehmen. Und das Beste: die Wirkung ist bereits ab dem ersten Mal spürbar! Die Methode lässt sich zunächst am nachhaltigsten in einem Kurs oder unter Anleitung erlernen, später kann zuhause weiter geübt werden – eben fortschreitend“, weiß Andrea Ritthaler, zuständig für Gesundheitsbildung bei der KVHS Peine und selbst zertifizierte PMR-Trainerin.

Wie läuft so eine Übungsstunde ab? Dazu legen die Übenden sich flach auf den Boden oder setzen sich in einen Sessel. Nach einer bestimmten Abfolge werden dann einzelne Muskeln und Körperpartien der Reihe nach kurze Zeit lang angespannt und danach wieder entspannt. Die folgende Körperwahrnehmung sowie der Rhythmus von Anspannung und Entspannung verfestigt sich mit zunehmendem Praktizieren der Methode, so dass der Körper später schon „Bescheid weiß“, also immer besser zur Entspannung kommt und diesen Zustand auch immer schneller und müheloser erreicht. So kann Entspannung später auch an der Supermarktkasse, im Zug oder am Schreibtisch hergestellt werden. Ganz nebenbei bekommen Praktizierende ein besseres Körpergefühl.

Die Methode eignet sich gut vor dem Einschlafen oder um störende Alltagsgedanken aus dem Kopf zu verbannen und Grübelschleifen zu entgehen, verschafft aber auch Linderung bei Schmerzen, Nervosität, Ängsten und chronischen Erkrankungen.

Wer die Technik erproben möchte, findet bei der KVHS Peine ein entsprechendes Kursangebot.

Von Nicole Laskowski

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