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Vulkan-Asche: Gestrandet in Tansania

Kreis Peine Vulkan-Asche: Gestrandet in Tansania

Höllentrip: Eigentlich wollte der Peiner Matthias Grabe nur kurz für ein einziges Treffen mit Geschäftspartnern nach Tansania. Das war am vergangenen Mittwoch. Seitdem sitzt er in dem afrikanischen Land wegen der isländischen Aschewolke fest. Gestern erwischte ihn die PAZ telefonisch als er auf dem Weg zum Flughafen in Daressalam war. Die Stadt ist die größte Metropole des Landes und auch Regierungssitz.

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In diesem „Paradies“ sitzt der Peiner Matthias Grabe wegen der Asche-Wolke fest.

Quelle: privat

Kreis Peine . Um 15 Uhr sollte Grabes Flieger nach Nairobi starten, von dort war ein Weiterflug nach Amsterdam geplant. Doch um gestern 16.30 Uhr erreichte die PAZ-Redaktion die Nachricht aus Afrika, dass Grabe nicht im Flugzeug sitzt.

„Der Anschlussflug nach Amsterdam war nicht gesichert und da wollte die Fluggesellschaft in Daressalam mich nicht mitnehmen“, sagt er. Die Zeit in Afrika nutzt Grabe vor allem, um jeden Tag zum Strand zu fahren.

„Für ein Sonnenbad ist es allerdings zu heiß“, erzählt er. So informiert er sich über das Internetportal der PAZ über die Heimat und steuert sein Büro per Internet und Telefon.

Erst gestern Morgen hatte der Projektmanager für Anlagenbau die Nachricht, dass sein Flugzeug starten soll. 26 Stunden Flug sollten vor ihm liegen. Nun sitzt er noch länger in Afrika fest „Ich habe ein Treffen besucht und hätte schon am Donnerstag wieder zurückfliegen können“, sagt der Peiner.

Doch einen Direktflug in die Heimat nach Deutschland habe es an diesem Tag nicht gegeben. Daher hatte er die Rückkehr für Freitag geplant. Zwischenzeitlich brach in Island der Vulkan aus und die Flugzeuge blieben europaweit am Boden.

Grabe ist für seinen Arbeitgeber in Braunschweig unterwegs. Eine internationale Brauerei-Gruppe plant in Tansania eine Anlage, in der Gersten- und Sorghum-Bier hergestellt werden kann. Das Unternehmen, für das der Peiner arbeitet, hat den Auftrag bekommen, die Anlage zu bauen.

pif

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