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Stadt Peine Trockenheit, Sturm und Borkenkäfer: Peines Fichten sterben ab
Stadt Peine Trockenheit, Sturm und Borkenkäfer: Peines Fichten sterben ab
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19:16 05.09.2018
Borkenkäfer fressen Löcher in die Rinde und den Bast einer Fichte und zerstören dabei die Wasser- und Nährstoffleitbahnen. Quelle: dpa
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Kreis Peine

Borkenkäfer bohren sich in die Baumrinde von Fichten und Lärchen, um dort ihre Eier abzulegen. Dabei zerstören sie die Wasser- und Nährstoffleitbahnen der Bäume, so dass diese absterben. Aus den Eiern schlüpfen dann Larven, die sich schnell zu Borkenkäfern entwickeln und den nächsten Baum befallen.

Mehrere Käfer-Generationen geschlüpft

„Aktuell sind schon mehrere Generationen geschlüpft“, sagt Gärtner. Probleme gebe es bei den restlichen Fichten-Beständen in Edesse, Klein Ilsede und Dungelbeck.

Die Niedersächsischen Landesforsten erwarten nun eine Borkenkäfer-Plage in ganz Niedersachsen. Durch das anhaltend warme und trockene Wetter würden sich die Käfer explosionsartig vermehren. Normalerweise könne sich ein gesunder Baum gut vor den Schädlingen schützen, indem er den Borkenkäfer mit Harz zuschütte.

Bäume sind geschwächt

„Nach den ganzen Stürmen und der schlimmen Trockenheit haben sich die Bäume aber noch nicht erholt“, betont Gärtner. „Sie bilden aktuell kaum bis gar kein Harz.“

Ein befallener Baum müsse normalerweise entfernt werden. „Das Problem ist aber, dass wir nicht mehr sehen, welcher Baum befallen ist – es gibt keinen Harzfluss und wir wissen nicht, wie es weitergehen soll“, sagt Gärtner.

Erschwerend komme hinzu, dass durch die vielen umgestürzten Bäume nach den Stürmen reichlich Brutmaterial für die Massenvermehrung der Borkenkäfer da seien. Eine Ausbreitung der Schädlinge könne nicht mehr verhindert werden.

2003 gab es das gleiche Problem

„Im Jahr 2003, als der Sommer so heiß war, hatten wir das gleiche Problem – damals hatten wir aber das Glück, dass es im Sommer 2004 deutlich kühler war und die Population der Borkenkäfer reduziert werden konnte“, betont Gärtner und sagt weiter: „Wenn es jetzt im nächsten Jahr aber wieder so warm wird, wie es dieses Jahr war, haben wir ein großes Problem.“

Von Michaela Gebauer

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