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Stadt Peine Kurzgeschichte wird zum Buch
Stadt Peine Kurzgeschichte wird zum Buch
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19:08 14.03.2019
Der Autor Dr. Bernd Hauck hat seine Kurzgeschichte aus der Anthologie weiterentwickelt und eine Erzählung daraus entstehen lassen. Quelle: privat
Peine/Lengede

Spannung, Abenteuer und Liebe – das versprechen 20 Buchautoren, die an der gleichnamigen Anthologie des Autorenstammtisches Peine mitgewirkt haben. Am heutigen Freitag stellen einige von ihnen durch kurze Lesungen das Buch auf einer Veranstaltung um 19 Uhr im Kreismuseum vor. Einer der Autoren ist Dr. Bernd Hauck aus Broistedt.

Hauck greift in seiner Kurzgeschichte die Zusammenhänge auf, die es zwischen einer von zwei Peiner Familien und dem NSU-Trio Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe gegeben hatte, das zahlreiche Morde verübt hatte – geschrieben aus der fiktiven Sicht einer Tochter der Familie.

Die Schülerin entdeckt in der Kurzgeschichte eine mögliche Beziehung ihrer Eltern zu dem Trio „Gerri“, „Max“ und „Liese“ als Urlaubsbekanntschaft und beginnt, deren Verhalten zu hinterfragen. „Ich muss mit euch reden“, endet die Kurzgeschichte und lässt das Ende offen.

PAZ-Artikel gab Ausschlag

Doch damit endet die Geschichte von Hauck nicht. Ein PAZ-Artikel veranlasste ihn, sich noch intensiver mit dem Thema zu beschäftigen. Seiner Frage „Was hat es mit den Menschen gemacht, als sie die wahre Identität der Zwickauer erfahren haben“ ist er in einer literarisch-dokumentarischen Erzählung nachgegangen. Dabei verknüpft er zwei Erzählstränge.

Der erste stellt die Sichtweise der Tochter dar, deren Eltern sich während eines Urlaubs an der Ostsee mit dem Trio angefreundet haben sollen, ohne die Hintergründe der drei zu erkennen. Der zweite Erzählstrang erfolgt dabei aus der Sicht der Tochter eines Ermordeten und stellt sich der Frage, was die Verbrechen aus den Familien der Opfer gemacht hat. Beide junge Frauen sind ursprünglich befreundet und erfahren nun einen neuen Umgang miteinander.

Betrachtung aus verschiedenen Blickwinkeln

„In der Geschichte kann ich die Geschehnisse und die Auswirkungen auf die menschlichen Schicksale aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten“, sagt der Autor. Dies sei in der Politik und den Medien nicht möglich. Zudem versteht er sein Buch als Gelegenheit, für das Thema gerade Jugendliche und junge Erwachsene zu sensibilisieren. Darin sehe er auch seine Aufgabe als Schriftsteller. Hauck hofft, dass sein Werk im Herbst dieses Jahres erscheinen wird.

Am Peiner Autorenstammtisch nimmt Hauck gern teil. „In guten Gesprächen tauschen wir uns nicht nur aus, sondern arbeiten auch wie in einer Schreibwerkstatt an unseren Texten“, sagt er abschließend.

Von Antje Ehlers

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