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Stadt Peine Versuchter Kopfstoß gegen Polizisten: 25-Jähriger verurteilt
Stadt Peine Versuchter Kopfstoß gegen Polizisten: 25-Jähriger verurteilt
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23:00 17.07.2018
Die Verhandlung fand vor dem Amtsgericht Peine statt. Quelle: Archiv
Peine/Edemissen

Fahren ohne Fahrerlaubnis unter Alkohol- und Drogeneinfluss, Sachbeschädigung, unerlaubtes Entfernen vom Unfallort, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und versuchte Körperverletzung in Tateinheit mit fahrlässiger Körperverletzung waren die Grundlagen eines Verfahrens, in dem sich ein 25-jähriger Hannoveraner vor dem Amtsgericht Peine verantworten musste.

Sieben Monate auf Bewährung

Verurteilt wurde der Mann zu einer siebenmonatigen zur Bewährung ausgesetzten Strafe und zur Zahlung einer Geldbuße in Höhe von 800 Euro. Ebenso ist ihm jegliches Führen eines motorbetriebenen Fahrzeuges für die Dauer von vier Monaten untersagt, die Fahrerlaubnis kann er frühestens nach zwei Jahren wiedererlangen. Hinzu kommt die Zahlung eines Schmerzensgeldes in Höhe von 1500 Euro an einen Polizeibeamten, der Verletzungen davontrug.

Der Angeklagte soll im Oktober des vergangenen Jahres in den frühen Morgenstunden nach einem feucht-fröhlichen Abend mit dem Bruder seiner Verlobten per Auto in Edemissen zu seiner Verlobten unterwegs gewesen sein. Im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war er zu dem Zeitpunkt nicht. Es kam zu einem Unfall, ein Zaun wurde beschädigt.

Der Angeklagte widersetzte sich den Polizeibeamten

Ohne sich um den Schaden zu kümmern, entfernte sich der Verursacher vom Unfallort, konnte jedoch aufgrund von Zeugenaussagen ausfindig gemacht werden. In der Wohnung seiner Verlobten, in der er angetroffen wurde, widersetzte der körperlich nicht gerade Schmächtige sich den Polizeibeamten derartig stark, dass im Zuge eines Gerangels sowohl er als auch ein beteiligter Polizist zu Boden gingen.

Als der Angeklagte versucht haben soll, sich mit einem Kopfstoß zu wehren, reagierte der auf ihm liegende Beamte reflexartig mit zwei Faustschlägen, um Schaden von sich abzuwenden. Dabei verletzte er sich derart stark an der Hand, dass er operiert werden musste und mehr als zwei Monate dienstunfähig war. Das Gericht wertete den Kopfstoß als versuchte Körperverletzung, aus der durch die in Notwehr erfolgte Abwehrreaktion des Polizisten entstandene Handverletzung eine fahrlässige Körperverletzung resultierte.

Bei dem Urteil folgte der Richter der Forderung der Staatsanwaltschaft, zumal zahlreiche Vorverurteilungen gegen den Angeklagten sprachen. Der Verteidiger hatte eine Freiheitsstrafe von vier Monaten gefordert.

Von Antje Ehlers

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