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Stadt Peine Vergewaltigung in der Ehe: Peiner bestreitet die Tat
Stadt Peine Vergewaltigung in der Ehe: Peiner bestreitet die Tat
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19:27 17.04.2018
Der Angeklagte (links) mit seinem Verteidiger Manfred Christian während der Verhandlung am Dienstag. Quelle: Wiebke Barth
Peine/Hildesheim

 Dabei soll die Verbindung in den ersten Wochen glücklich gewesen sein, hieß es während der Verhandlung am Dienstag, bei der etliche Zeugen gehört wurden. Im September 2015 hatte das Paar im Libanon geheiratet. Er holte die 39-Jährige zu sich nach Peine, doch schon bald seien dort die Streitereien losgegangen.

Häufig hielt sich die Ehefrau bei einer befreundeten Familie auf, wenn ihr Ehemann Nachtdienst hatte. Einmal soll sie sogar mehrere Tage dort geblieben sein, weil ihr Mann sie nicht mehr zu Hause haben wollte. Er hatte inzwischen das Türschloss ausgewechselt, berichtete eine Zeugin. Erst auf Drängen der Freunde holte er seine Ehefrau wieder ab.

Mit den Frauen der Familie hatte sie sich angefreundet, soll ihnen auch von Schlägen erzählt haben. Einmal seien Verletzungen im Gesicht deutlich sichtbar gewesen.

Am 3. August 2016 soll es dann zur Vergewaltigung gekommen sein. Am Abend danach schluckte die Frau Tabletten, wollte sich umbringen, wie sie sagt. Ihr Mann brachte sie ins Krankenhaus. Später zog sie ins Frauenhaus.

Die Ex-Frau bestätigte die Angaben des Angeklagten

Der 46-Jährige bestreitet den Vorwurf der Vergewaltigung entschieden. Er sei zur angeblichen Tatzeit bei seiner Ex-Frau gewesen, um die bevorstehende Geburtstagsfeier des gemeinsamen Sohnes zu besprechen. Danach habe er gearbeitet, lieferte in Hannover Wochenzeitungen aus. Bei seiner Rückkehr zur ehelichen Wohnung habe er gerade noch mitbekommen, wie seine Frau die Tabletten nahm.

Die Ex-Frau bestätigte seine Angaben. Nach der Trennung 2009 habe es zwischen ihr und ihrem Ex-Mann längere Zeit keinen Kontakt gegeben, berichtete die 40-Jährige. 2015 seien sie einander aber wieder begegnet und hätten nun eine freundschaftliche Beziehung zueinander. Ihr Mann sei früher zwar mal laut geworden, aber nie handgreiflich.

Beide Seiten fühlen sich bedroht

Die Probleme in der neuen Ehe hätten begonnen, als der Sohn aus der ersten Verbindung bei dem Paar einzog, meinte eine Zeugin. Das habe sie von dem Angeklagten gehört. Seine Ehefrau habe angeblich den Verdacht gehegt, die Ex-Frau wolle über das Kind ihren Mann zurückgewinnen.

Der Angeklagte dagegen wirft seiner zweiten Frau vor, sie habe es nur auf den Aufenthalt in Deutschland abgesehen. Beide Seiten gaben an, sich bedroht zu fühlen.

Die Verhandlung wird am 16. Mai mit weiteren Zeugen fortgesetzt.

Von Wiebke Barth

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