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Stadt Peine 140 Peiner bei Sternmarsch in Braunschweig
Stadt Peine 140 Peiner bei Sternmarsch in Braunschweig
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06:40 16.03.2018
Rund 140 Verdi-Mitglieder aus Peine trafen sich am Gewerkschaftshaus, um gemeinsam zum Sternmarsch nach Braunschweig zu fahren.  Quelle: Thomas Freiberg
Peine

 „Nachdem auch die zweite Verhandlungsrunde im öffentlichen Dienst ohne Ergebnis geblieben war, mussten wir den Druck erhöhen“, sagt Verdi-Landeschef Detlef Ahting. Bereits am Mittwoch hatten in ganz Niedersachsen etwa 2600 Beschäftigte ihre Arbeit niedergelegt, am Donnerstag standen unter anderem Kundgebungen in Braunschweig und Hannover an. „Ich freue mich, dass auch in Peine die Beteiligung hoch war und sich rund 140 Peiner angeschlossen haben“, sagt die Peiner Verdi-Vorsitzende Nanni Rietz-Heering.

Nach einem Treffen am Gewerkschafthaus fuhr die Gruppe gemeinsam zur Volkswagen-Halle nach Braunschweig. Ein Sternmarsch führte sie dann zum Braunschweiger Rathaus am Platz der Deutschen Einheit, wo eine Abschlusskundgebung stattfand.

Bei den zentralen Fragen lägen Gewerkschaften und Arbeitgeber fundamental und weit auseinander, insbesondere auch bei der Erhöhung der Einkommen, fasst Ahting den Stand der Verhandlungen zusammen. „Auf das kategorische Nein der Arbeitgeberseite bei den Verhandlungen geben die Beschäftigten in den Betrieben und Dienststellen mit ihrem Warnstreik die richtige und klare Antwort.“ Ahting findet es kaum nachvollziehbar, dass in der Tarifrunde schon wieder mit leeren Kassen argumentiert werde. „Eine sehr gute Wirtschaftslage lässt die Steuereinnahmen noch weiter über die Erwartungen hinaus ansteigen. Die Steuereinnahmen sprudeln, aber für die Beschäftigten soll kein Geld da sein?“ Wer so argumentiere, dürfe sich nicht über die berechtigte Empörung der Beschäftigten wundern. „Ein solches Verhalten provoziert Streik als Antwort“, betont Verdi-Gewerkschaftssekretär im Bezirk Süd-Ost Niedersachsen, Axel Reichinger, der am Donnerstag auch Streikleiter war.

Bezirksgeschäftsführer Sebastian Wertmüller kündigt an, dass es vor der nächsten Verhandlungsrunde am 15. und 16. April noch zu weiteren Arbeitskampfmaßnahmen kommen kann: „Die Osterferien nehmen wir aus, aber danach sind weitere Aktionen möglich.“ Die Gewerkschaft Komba, der der Großteil der Peiner Erzieherinnen und Erzieher angehören, beteiligte sich diesmal nicht an den Warnstreiks. Sie überlegt, zur dritten Verhandlungsrunde nach Ostern noch einmal aktiv zu werden.

Von Janine Kluge

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