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Stadt Peine Schüler drehen Filme: Verbotene Liebe und Mutprobe im Fahrstuhl
Stadt Peine Schüler drehen Filme: Verbotene Liebe und Mutprobe im Fahrstuhl
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12:00 25.10.2018
Mariesol Alonso Cortés (links), Alessandro Schenk, Sarah Penke und Henny Ohland proben eine Szene für den Film. Quelle: Antje Ehlers
Vöhrum

„ganz schön anders- ganz schön aufregend“ lautet der Titel eines inklusiven Schüler-Kurzfilm-Wettbewerbes, den der Verein für Medien und Kulturpädagogik, Blickwechsel, ausrichtet. Mit dabei ist in diesem Jahr der Zertifikatskurs „Darstellendes Spiel“ des neunten Jahrgangs der IGS Vöhrum mit Lehrerin Agnes Koller.

Film statt Bühne für den Theater-Kurs

„Ich wollte eigentlich ein Theaterstück aufführen, doch dann habe ich zufällig die Ausschreibung zu dem Wettbewerb erhalten. Die Jugendlichen waren sofort begeistert“, erzählt Agnes Koller. Und weiter: „Wir haben uns dann zwei Geschichten überlegt und die Ideen eingereicht. Und die Freude war groß, als wir erfahren haben, dass wir als eine von 20 Schulen einen Workshop mit Profis gewonnen haben.“ Immerhin hätten mehr als 140 Schulen Ideen eingereicht.

Am Dienstag war Drehbuchautor Andreas Utta an der IGS zu Gast und hat den Schülern Tipps gegeben, wie sie ihre Ideen in einem Drehbuch umsetzen können. So erfuhren die Jugendlichen etwas darüber, wie Filme aufgebaut sein sollten, dass sich eine Spannung entwickelt und der Zuschauer nicht gleich zu Beginn erfährt, wie der Film ausgeht.

Profis erklären, wie „Film“ funktioniert

Am Mittwoch erklärten dann mit Britta Kanabaja und Sascha Prinz zwei weitere Filmprofis den Schülern, auf was sie beim Drehen zu achten haben, welche Bedeutung Licht und Hintergrund spielen und weitere Dinge die notwendig sind, um einen professionellen Film zu erstellen.

Da sich der Kurs mit zwei Themen für die Workshops beworben hatte, wird auch in zwei Gruppen gearbeitet. Eine Gruppe hat das Thema „Verbotene Liebe“ in ein Indianer-Märchen eingebettet, die andere Gruppe beschäftigt sich mit dem Thema Mobbing, zu dem eine Mutprobe im Fahrstuhl der Schule zu bestehen ist.

Das Besondere an dem Filmwettbewerb ist, dass Schüler mit und ohne Beeinträchtigungen teilnehmen. „Von uns ist nur Sarah dabei, deren Gehör beeinträchtigt ist. Es ist schön zu sehen, wie viel Selbstbewusstsein gerade sie, aber auch die anderen die Schüler hier in diesem Projekt entwickeln. Alle sind mit großer Begeisterung dabei“, sagt Koller.

Einsendeschluss ist der 15. Februar

Bis zum 15. Februar können die Kurzfilme mit einer Maximallänge von fünf Minuten beim Veranstalter eingereicht werden, die besten Filme werden bei einer Gala im April in Hannover ausgezeichnet. Unterstützt wird die Aktion in Peine vom Kreismedienzentrum.

Von Antje Ehlers

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