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Urteile wegen Schnellrestaurant-Schlägerei

Peine Urteile wegen Schnellrestaurant-Schlägerei

Urteil im Fall der Schnellrestaurant-Schlägerei im Sommer 2009 (PAZ berichtete) wegen 300 Euro Schulden: Alle vier Angeklagten - ein 47-jähriger Peiner und seine drei Söhne - wurden gestern vom Schöffengericht in Peine verurteilt.

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Das Amtsgericht in Peine.

Quelle: ale

Drei Verhandlungstage lang hörten Richterin und Schöffen am Amtsgericht Peine zahlreiche Zeugen - und zahlreiche unterschiedliche Geschichten. Am Ende stand für das Gericht dennoch folgender Tatablauf fest: Im Sommer 2009 traf der 47-Jährige in einem Schnellrestaurant auf einen Bekannten (43), der ihm 300 Euro schuldete. Er rief seine Söhne zur Hilfe, stritt sich dann zunächst verbal mit dem späteren Opfer.

„Wir sind überzeugt, dass zunächst der Vater zugeschlagen und dann seine Söhne aufgefordert hat, auf den Geschädigten loszugehen“, erläuterte die vorstehende Richterin im Urteil.

Mit Tritten und Schlägen - zum Teil auch mit Stöcken oder Steinen bewaffnet - attackierten dann auch die Söhne (27, 25, 22) den Bekannten ihres Vaters. Erst als dieser zur Verteidigung ein Messer zückte und den jüngsten Bruder und den Vater (47) damit schwer verletzte, ließen die vier Täter von ihrem Opfer ab, so die Überzeugung des Gerichts.

Mit seinem Urteil blieb das Gericht etwas unter den Forderungen des Staatsanwalts: Der Vater und die beiden älteren Brüder bekamen eine Bewährungsstrafe von sechs Monaten sowie jeweils eine Geldauflage von 1000 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung. Der 22-Jährige, zum Tatzeitpunkt noch Heranwachsender, muss 1200 Euro zahlen.

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