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Tierschutzverein gibt Tipps für Silvester

Peine Tierschutzverein gibt Tipps für Silvester

Lautes Feuerwerk und hell leuchtende Raketen sorgen bei Haustieren schnell für Angst und Panik. Nicht nur in der Silvesternacht, sondern auch schon ab dem Verkaufsstart der Silvesterknaller am 28. Dezember sowie nach der Jahreswende muss man mit plötzlichem lauten Knallen rechnen. Der Tierschutzverein Peine gibt deshalb Haustierbesitzern Tipps.

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Laute Silvesterknaller und grelle Raketen verschrecken viele Haustiere.
 

Quelle: dpa

Peine. Tierhalter sollten versuchen, ihre Tiere während dieser Zeit möglichst vom Lärm der Knaller und Raketen abzuschotten und nicht alleine rauszulassen. Wolfgang Kiesswetter, Vorsitzender des Tierschutzvereins, erklärt: „Wichtig ist, Katzen und Hunden Rückzugsmöglichkeiten zu bieten, damit sie sich sicher fühlen können. Geschlossene Fenster und heruntergelassene Rollläden dämpfen die Geräusche zusätzlich ab.“ Außerdem sei die Anwesenheit einer vertrauten Bezugsperson sehr wichtig. Diese könne beim Haustier bleiben und ihm durch einen souveränen und entspannten Umgang Sicherheit vermitteln. Hilfreich könne es auch sein, gewohnte Spielrituale bei Hund und Katze durchzuführen, um die Tiere abzulenken.

„Vogelvolieren und Kleintiergehege sollten weit vom Fenster entfernt stehen und zusätzlich durch ein Tuch zu den Seiten des Raumes hin abgedeckt werden. Kleine Heimtiere, die in der Außenhaltung leben, brauchen zusätzliche Versteckmöglichkeiten, die sie vor hellen Blitzen und lautem Knallen etwas abschirmen“, so Kiesswetter weiter. Große Risikofaktoren für die Tiere seien an Silvester außerdem herabfallende Feuerwerkskörper, weshalb man das Gehege unbedingt gegen solche absichern sollte.

Hundehalter sollten laut dem Tierschutzverein beim Spaziergang am 31. Dezember – und je nach Schreckhaftigkeit des Tieres auch einige Tage davor und danach - ihre Vierbeiner nicht von der Leine lassen und in möglichst abgelegenen Gegenden Gassi gehen. Katzen mit Freigang sollte man am besten den ganzen Tag im Haus behalten. „Da sowohl Hunde als auch Katzen immer wieder entlaufen, wenn sie sich vor Knallern erschrecken, sollten sie unbedingt gekennzeichnet sein, damit sie im Fall der Fälle schnell zu ihrem Besitzer zurückgebracht werden können“, rät Kiesswetter.

Von Tilman Kortenhaus

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