Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 3 ° Gewitter

Navigation:
Tierschutzverein: Erfolgreiche Hilfsaktion

Kreis Peine Tierschutzverein: Erfolgreiche Hilfsaktion

Die Kastrationsaktion des Peiner Tierschutzvereins ist beendet: 15 570 Euro wurden investiert, um Katzenelend zu verringern und eine unkontrollierte Vermehrung zu verhindern.

Voriger Artikel
Diebe stahlen 20 Laster-Reifen
Nächster Artikel
Peiner Stimmen zum Wulff-Rücktritt

Kümmert sich mit ihren Kolleginnen um zahllose Katzen: Tierpflegerin Jennifer Smirke.

Quelle: azi

Kreis Peine. „Ich danke allen beteiligten Tierärzten und den Haltern, die sich ihrer Verantwortung bewusst waren“, erklärt der Vorsitzende des Tierschutzvereins Wolfgang Kiesswetter.

Insgesamt wurden im Peiner Land 170 Katzen und Kater kastriert. „Mittelfristig werden so über mehrere Generationen gerechnet über 1000 Tiere nicht geboren“, so Kiesswetter. 18 Tierärzte beteiligten sich an der Aktion.

Der Hintergrund: „Immer wieder kommt es vor, dass ungewollter Nachwuchs von freilaufenden Katzen nicht ausreichend versorgt oder in der Landschaft ausgesetzt wird. Nicht immer machen sich die Besitzer die Mühe, die Tiere dem Tierheim zu überlassen“, sagt Kiesswetter.

„Während in einigen Gemeinden in Deutschland bereits vorgeschrieben ist, dass freilaufende Katzen und Kater unfruchtbar gemacht werden müssen, konnten sich die hiesigen Verantwortlichen noch nicht durchringen, entsprechende Regelungen zu treffen.“

Um das Elend der Tiere zu verringern, ging der Peiner Tierschutzverein in die Offensive: Er stellte Geld bereit, von dem Katzenbesitzer ihre Tiere kastrieren lassen konnten. Für die Halter entstanden dadurch keine Kosten. In erster Linie richtete sich das Angebot an Menschen, die ihre Tiere gern kastrieren lassen wollten, sich den Eingriff aber nicht leisten konnten.

Seitens des Tierschutzvereins betreut wurde die Aktion von Gabi Tripler-Droll und Katja Behrens. Das bereitgestellte Geld stammte aus der Spendenkasse des Tierheims. Die Organisation „Vier Pfoten“ unterstützte das Projekt mit 5000 Euro.

Ob es eine Neuauflage der Aktion geben wird, ist noch unklar: „Eine Wiederholung können wir erst in Angriff nehmen, wenn wir einige größere Spenden erhalten“, erklärt Kiesswetter.

azi

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr