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Stadt Peine Tierschützer kritisieren rücksichtslose Hundeplatz-Besucher in Peine
Stadt Peine Tierschützer kritisieren rücksichtslose Hundeplatz-Besucher in Peine
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00:18 03.03.2019
Die Erdkrötenwanderung hat in diesem Jahr aufgrund der milden Temperaturen schon früh begonnen. Tierschützer fordern Rücksichtnahme. Quelle: Thomas Freiberg
Peine

Aufgrund der milden Temperaturen hat die Wanderung der Erdkröte bereits jetzt begonnen. Tierschützer fordern Rücksichtnahme, besonders von Besuchern des Hundeplatzes am Goltzplatz, da gerade sie den Verkehrstod der Tiere für ein paar Meter Fahrtweg in Kauf nehmen würden.

„Erdkröten aus dem Herzberg machen sich derzeit auf den Weg in das westlich davon liegende Barumer Moor, wo sie laichen. Dabei überqueren sie auch den Goltzplatz, den nebenliegenden Hundeplatz und den Weg dorthin“, erklärt Burkhard Zühlke von den Amphibien-Rettern. „Seit Jahren kritisieren wir schon das rücksichtslose Verhalten der Hundeplatz-Besuchern, die mit Pkw und Hundeanhängern zum Verkehrstod von Kröten beitragen. Wir appellieren an die Hundeplatz-Besucher, die Fahrzeuge künftig am Herzberg zu parken, wo Krötenzäune die Wanderung der Tiere auf die Sundernstraße weitestgehend verhindern.“

Weg zum Hundeplatz nur bei Tageslicht befahren

Zühlke bittet darum, den Weg direkt zum Hundeplatz in der Zeit der Krötenwanderung, die bis in den Mai hinein anhalten würde, nur bei Tageslicht zu befahren. „Die Kröten wandern dann normalerweise nicht. Pkw-Parkplätze stehen ausreichend am Herzberg und in Höhe der Tennishalle zur Verfügung. Der kleine Spaziergang von dort zum Hundeplatz tut Hunden und Hundehaltern gut“, gab er an.

Tierschutz ist wichtig – aber die Parkplätze reichen nicht aus

Dazu äußert sich Silke Schöner, Vorsitzende des Polizeihundesportvereins, der am Goltzplatz ansässig ist: „Wir sind natürlich auch dafür Rücksicht zu nehmen und dem Tierschutz gerecht zu werden. Allerdings sind am Herzberg direkt nicht ausreichend Parkplätze vorhanden. Denn ein Fahrzeug mit Anhänger müsste dort quer gestellt werden, da das Gespann anderenfalls auf die Straße ragen würde. So würden gleich mehrere Parkplätze beansprucht werden“, sagte sie.

Hinzu käme, dass für die Arbeit auf dem Platz auch teilweise umfangreiches Equipment erforderlich sei, „dass nicht einfach so mal eben beim Spaziergang mitgeführt werden kann.“ Betrieb sei auf dem Platz ohnehin nur zwei Mal in der Woche in den Abendstunden. Es könne also nicht die Rede davon sein, dass hunderte rücksichtslose Fahrzeuge den einzigen Zuweg nutzen würden.

Von Kathrin Bolte

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