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Stadt Peine Theodor-Heuss-Straße: Die Entscheidung ist gefallen
Stadt Peine Theodor-Heuss-Straße: Die Entscheidung ist gefallen
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00:24 25.11.2018
Die Silos der ehemaligen Mälzerei Heine an der Theodor-Heuss-Straße in Peine sind beinahe komplett abgetragen. Quelle: Foto:Archiv
Peine

Für Diskussionen hatte im Vorfeld vor allem die maximale Geschossanzahl der geplanten Häuserzeile auf dem ehemaligen Mälzerei-Gelände gesorgt. Nach Protesten von Anwohnern wurde die Höhe zweier geplanter „Torhäuser“ gemeinsam mit dem Investor auf sechs Geschosse festgelegt.

Wie bereits in der vorgeschalteten Planungsausschuss-Sitzung enthielt sich die CDU-Fraktion, als es zur Abstimmung kam. Zuvor griffen die Christdemokraten Verwaltung und Rot-Grün scharf an. Ein Kritikpunkt: Obwohl die Verwaltung bereits seit fast drei Jahren mit dem Investor über die Ausgestaltung der geplanten Wohngebäude gesprochen habe, sei der Rat erst 2017 beteiligt worden.

So soll die Bebauung an der Theodor-Heuss-Straße in Peine aussehen. Quelle: Grafik: Meynberg

„Wir lassen uns allerdings nicht vor vollendete Tatsachen stellen, und unseren Gestaltungswillen nicht derart beschneiden, wie hier geschehen. Wir sind kein Stimmvieh zum Abnicken für das, was uns fast unveränderbar vorgelegt wird“, so Reinhardt weiter.

Peine braucht dringend Wohnraum“

Dem Vorwurf, die Verwaltung hätte die Politik viel zu spät eingeschaltet, trat Stadtbaurat Hans-Jürgen Tarrey vehement entgegen. „Die Verwaltung ist hier nicht im Alleingang unterwegs gewesen“, erklärte er. Aktuelle Entwicklungen innerhalb des Projekts seien immer kommuniziert worden.

Auch Elke Kentner von den Grünen konnte die Kritik der CDU nicht nachvollziehen und warb um Zustimmung für die überarbeiteten Pläne. Sie warf dabei den Christdemokraten Scheinheiligkeit innerhalb der Debatte vor, vor allem im Hinblick auf die von der CDU angeführte mögliche Klage der Anwohner gegen den Bebauungsplan. „Peine braucht dringend Wohnraum, wir werden zustimmen“, sagt Kentner.

Ungelöste Verkehrsproblematik

Den Mangel an Wohnungen bestritt auch Karl-Heinrich Belte von der Peiner Bürgergemeinschaft (PB) nicht. „Aber was werden denn das für Wohnungen – bestimmt keine Sozialwohnungen“, sagte er und erneuerte seine Kritik an der seiner Meinung nach weiterhin ungelösten Verkehrsproblematik in dem Gebiet.

Eine weitere Ansicht. Quelle: Grafik: Meynberg

Bei der anschließenden Abstimmung enthielt sich seine Fraktion – genau wie die CDU. Die PB stimmte dagegen, der Rest des Rates dafür, so dass der Bebauungsplan mit 18 Ja-Stimmen verabschiedet wurde.

Von Tobias Mull

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