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Tenor mal zwölf ergibt eine berauschende Gesangsshow

Konzert der 12 Tenöre in den Peiner Festsälen Tenor mal zwölf ergibt eine berauschende Gesangsshow

Von Rock über Musical-Nummern bis Klassik reichte das Spektrum der 12 Tenöre, die am Samstag in den Peiner Festsälen auftraten. Das Publikum war begeistert und ließ sich von der eindrucksvoll dargebotenen Musik mitreißen.

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Die 12 Tenöre begeisterten mit ihrem Gesang in den Peiner Festsälen.
 

Quelle: Grit Storz

Peine.  Kulturringchef Dr. Thomas Renz beruhigte zunächst die Zuschauer in den ausverkauften Peiner Festsälen am Samstag: Er selbst würde nicht singen, aber der Abend würde etwas später beginnen. Die 12 Tenöre standen auf der A 2 im Stau. Das war dann aber auch die einzige unliebsame Überraschung des Abends. Nicht ganz pünktlich, aber sofort sehr präsent eröffneten die Tenöre mit ihrer Band schließlich ein zweistündiges Feuerwerk von internationalen Hits diverser Genres.

Das Publikum ließ sich auch sofort darauf ein – bereits nach dem zweiten Song erklangen die ersten Bravo-Rufe, es wurde eifrig mitgeklatscht. So steigerte sich die Show gesanglicher Höchstleistungen eingebettet in ein stimmungsvolles Lichtspektakel. Dass die Tenöre nicht nur hervorragend singen können, bewiesen sie nicht zuletzt beim Beatles-Medley. Pfiffig choreographiert tanzten die Künstler schwungvoll über die Bühne. Spätestens bei Leonard Cohens „Hallelujah“ war auch der letzte Zuhörer im Saal ergriffen – dies steigerte sich noch bei „Amazing Grace“. Cool und stilecht rockten die Tenöre bei Michael Jackson – eine spektakuläre Lichtshow setzte „Thriller“ in Szene. Der Schluss- und Glanzpunkt des ersten Teils war jedoch unbestritten „Nessun Dorma“.

Klassisch ging es weiter. Der heimliche Star der internationalen Musikertruppe, Alexander Herzog, sang nicht nur großartig, sondern spielte gekonnt mit dem Publikum, lieferte so manch kleine witzige Tanzeinlage und beglückwünschte die Gäste: Zwei Opern und ein Lied in sieben Minuten – das könne nicht jeder erleben, meinte er augenzwinkernd. Überhaupt wäre Peine eine tolle Location. So gelobt fackelten viele auch nicht lange und tanzten wie aufgefordert zum Dance-Mix mit. Nun folgte Hit auf Hit, großartig inszenierte Klassiker wie auch moderne Lieder beispielsweise Robbie Williams „Angels“. Witzig: „O sole mio“ wurde als Duett-Wettstreit neu interpretiert. Ergreifend schön bot der Tenorchor auch „Don Cry For Me Argentina“ dar. Beginnend mit sechs Tenören, die abwechselnd einzelne Passagen sangen, nahmen schließlich alle die Melodie auf und sangen volltönend und sehr berührend diesen Musical-Song.

Dass die Peiner gerne mitmachen, bewiesen sie einmal mehr zum Schluss des Konzerts bei der Musik von Queen: Sie stampften, jauchzten, klatschten, tanzten und forderten Zugabe um Zugabe.

Von Grit Storz

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