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Stadt Peine TV-Star Nina Ruge kommt nach Peine
Stadt Peine TV-Star Nina Ruge kommt nach Peine
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20:00 12.03.2018
Kommt am Mittwoch in die Peiner Stadtbücherei: Nina Ruge.  Quelle: dpa
Peine

 Die PAZ sprach vorab mit der bekannten TV-Moderatorin („Leute heute“).

Frau Ruge, Sie sind in Braunschweig aufgewachsen, haben dort studiert und anschließend einige Jahre an einem Gymnasium in Wolfsburg als Lehrerin gearbeitet. Ist die Lesung in Peine ein bisschen wie „nach Hause kommen“ für Sie?

Ja. Die Region hat mich geprägt – und ich fühle mich ihr verbunden. 20 Jahre habe ich in Braunschweig gelebt, habe die Stadt vor der Wende verlassen. Ich war und bin begeistert über den wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung, den die Region seitdem erlebt hat.

„Sei Du der Leuchtturm deines Lebens“ ist Ihr 23. Buch. Außerdem arbeiten Sie nach wie vor als Journalistin und Moderatorin, haben ein eigenes Coaching-Programm und engagieren sich ehrenamtlich. Womit entspannen Sie nach langen Arbeitstagen und stressigen Phasen? Ruhen Sie wirklich immer in sich selbst?

Ich habe viele Bälle gleichzeitig in der Luft – das ist richtig. Manchmal haste ich diesen Dingern auch etwas atemlos hinterher. Zugleich bin ich nichts lieber als freiberuflich tätig. Das ist große Freiheit – und großes Risiko zugleich, und ich mochte das schon immer. Freiberufler arbeiten meist sehr viel mehr als Festangestellte – und das ist ganz normal. Na ja: Kraft gibt mir halt das, was ich in meinem Buch empfehle.

Ihr Markenzeichen wurde während Ihrer „Leute heute“-Zeit der Satz „Alles wird gut“. Hat dieser Satz Sie als Lebensphilosophie schon vorher begleitet oder ist er Ihnen während der Sendung „passiert“ und Sie haben ihn einfach beibehalten?

Dieser Satz kondensiert meine Lebensphilosophie. Mit ihr lebe ich weit länger als mit „Leute heute“. Wenn ich mein Bestes gebe, wenn ich aus Niederlagen lerne und wieder aufstehe, wenn ich mich achtsam um mich und meine Mit-Wesen kümmere, auch Tiere, und Kraft aus dem Bewusstsein schöpfe, dass ich Teil des großen, ja heiligen Ganzen bin – dann wird alles gut.

Sie haben sich im Fernsehen in den letzten Jahren rar gemacht, arbeiten nur an ausgesuchten Projekten. Wollten Sie bewusst kürzer treten oder suchten Sie einfach andere, neue Herausforderungen?

Na ja, Frauen über 50 werden öffentlich-rechtlich nur selten vor der Kamera beschäftigt. Darüber jammere ich nicht, sondern habe mir längst andere, spannende Aufgaben gesucht. Zum Glück hatte ich ja immer einige Bälle in der Luft.

Wenn Sie heute einen einzigen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich für sich persönlich wünschen?

Ich wünsche mir tatsächlich, dass ich mit meinen Büchern – und ganz besonders mit meinem jüngsten – ein wenig Mut machen kann, die eigene innere Welt selbst zu prägen und zu steuern. Den Untertitel habe ich sehr bewusst gewählt: „Selbstbestimmt und frei durch innere Führung“.

Von Grit Storz

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