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Studie: Hohes Armutsrisiko für Peiner Kinder

Kreis Peine Studie: Hohes Armutsrisiko für Peiner Kinder

Großes Thema im Kreis-Jugendhilfeausschuss war der Armutsbericht, den Joachim Krenz (Jugendamt) vorstellte. Dabei kam heraus, dass das Armutsrisiko für Kinder im Kreis Peine hoch ist (PAZ berichtete).

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Ein Kind schaut aus dem Fenster: Das Armutsrisiko für Kinder ist im Kreis Peine hoch.

Quelle: oh

Krenz betonte: „Für einen Bericht zur Armutssituation von Kindern und Jugendlichen im Landkreis Peine ist es erforderlich zu differenzieren, welche Formen der Armut sich auf die Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen auswirkt.“

-Als einen „verlässlichen Indikator für ein Armutsrisiko“ hat der Kreis die Hartz-IV-Haushalte mit Kindern herangezogen. Die Langzeitarbeitslosigkeit habe direkte Auswirkungen auf die Lebens- und Alltagssituation der betroffenen Kinder. Insgesamt leben im Kreis Peine 3395 Kinder und Jugendliche in 1979 Hartz-IV-Bedarfsgemeinschaften. Das sei ein hoher Wert und liege über dem Landesdurchschnitt. Die meisten armen Kinder würden dabei in der Stadt Peine und in Ilsede leben.

-Wichtig zur Einordnung sei die Schuleingangs-Untersuchung. Krenz: „Von 1415 Kindern, die voriges Jahr untersucht wurden, kamen 124 aus Familien ohne Erwerb. Das entspricht rund 8,8 Prozent aller untersuchten Kinder.“ Die Stadt Peine (12,8%, Kernstadt 19%) und Hohenhameln (11%) sowie Lengede (10%) würden über dem Durchschnittswert liegen, wobei Wendeburg (2%) den niedrigsten Wert aufweise.

-Und es habe sich gezeigt, dass es bei Kindern aus sozial schwachen Familien häufiger Probleme bei geistigen Fähigkeiten, Grobmotorik, Feinmotorik und Sprache gebe.

-Insgesamt sei das Armutsrisiko für Kinder im Kreis Peine hoch.

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