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Stadt Peine Stadtentwicklung: Studentin stellt Masterarbeit vor
Stadt Peine Stadtentwicklung: Studentin stellt Masterarbeit vor
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14:00 21.06.2018
Lena Lauermann erläutert ihre Gedanken zur Peiner Stadtentwicklung. Quelle: Thomas Freiberg
Peine

Viele Peiner werden sich erinnern: Im Oktober 2017 führte die Studentin Lena Lauermann in der Fußgängerzone einen öffentlichen Workshop durch, bei dem die Bürger zu den Stärken und Schwächen der Stadt Stellung nehmen konnten. Nun hat sie die Ergebnisse und mögliche Entwicklungsvorschläge vorgestellt. „Peine hat viel Potenzial“, ist ihr Resümee.

Burgpark und Marktplatz sind beliebt

„Durch den Workshop im Oktober habe ich viel mitgenommen“, erzählt die Studentin der Architektur- und Stadtentwicklung. „Die Beteiligten sollten ihre Lieblingsorte in Peine auf einer Karte markieren, aber auch Orte, die ihnen gar nicht gefallen. Dabei hat sich ganz klar ein prägendes Bild ergeben: Lieblingsorte der Peiner sind der Burgpark und der historische Marktplatz – das Lindenquartier sowie südlich der Bahn der Friedrich-Ebert-Platz und das Außenbild des Stahlwerks zählen zu den unliebsamen Orten.“

Blick auf den Friedrich-Ebert-Platz: Hier wird sich einiges verändern. Die Mälzerei Langkopf (links) ist bereits abgerissen. Was dort passiert, steht noch nicht fest. Quelle: Archiv

Dieses Ergebnis hat Lauermann ausgewertet. Sie konnte feststellen, dass sich eine Achse durch Peine zieht, die vom Bereich Fuhsetal bis über den Mittellandkanal hin zum Krankenhaus-Gelände reicht. Sie sei verkehrstechnisch gut angebunden, könne aber ausgebaut werden und biete auch sonst noch viel Potenzial zur weiteren Gestaltung, so die Studentin.

Stadtentwicklung ist ein Prozess

„Stadtentwicklung ist ein Prozess“, sagt Lauermann, „und Prozesse sind nicht starr, sondern ständig in Bewegung.“ Daher müsse ein Umdenken erfolgen und nicht ein jahrelanges Festhalten an einst erstellten Plänen.

Sie kann sich eine zeitweilige Nutzung verschiedener Gebiete vorstellen (zum Beispiel zwischen Bahn und Eingang zum Stahlwerk), die möglicherweise eine positive Eigendynamik entwickelt.

Auch für den Bereich des Friedrich-Ebert-Platzes und das ehemalige Mälzerei-Gelände hat Lauermann Ideen in ihrer Masterarbeit entwickelt. Sie kann sich für das Mälzerei-Gelände einen kombinierten Block aus moderner Bebauung für generationenübergreifendes Wohnen, studentisches Leben und wenigen kleinen Geschäften (Bäcker, Schlachter, Gastronomie) vorstellen.

Aussichtsplattform auf dem Dach

Für den Block um das E-Center seien Start-Up-Unternehmen, auf dem Dach eine Aussichtsplattform denkbar. Auch eine Umgestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes findet in der Masterarbeit Raum. Zwar sei Platz zum Parken nötig, hierfür könne aber anderer Raum geschaffen werden.

Die Süd-West-Ecke des Platzes an der Wilhelmschule würde die kreative Studentin gern mit einer kleinen Markthalle ausstatten, die sowohl für Märkte, aber auch sonstige Veranstaltungen genutzt werden könnte.

Lauermann: „Manches ist etwas utopisch“

Noch viele weitere Pläne, unter anderem für die Kammerwiesen und den Bahnhofsbereich, werden in der Masterarbeit ausgeführt. „Ich weiß, dass meine Ideen auch ein wenig utopisch sind, aber das gehört natürlich dazu, um überhaupt Diskussionen anzuregen“, erzählt Lauermann.

Sie wünscht sich von den Verantwortlichen der Stadt mehr Kreativität und den Mut, neue Wege zu denken und zu gehen. Nur so könne die Stadt ihre eigene Prägung erhalten.

Von Antje Ehlers

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