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Stadt Peine Stromtrasse vorgestellt: Peine nicht betroffen
Stadt Peine Stromtrasse vorgestellt: Peine nicht betroffen
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00:22 24.02.2019
Der favorisierte Weg führt westlich an Hannover vorbei –Peine wäre somit nicht betroffen. Quelle: Tennet
Berlin/Peine

Die Übertragungsnetzbetreiber Tennet und TransnetBW haben heute den Vorschlagskorridor für die Gleichstromverbindung Südlink vorgestellt, den sie der Bundesnetzagentur Ende Februar zur Entscheidung vorlegen werden. Dieser Korridor ist das Ergebnis umfangreicher Detailuntersuchungen und soll von Schleswig-Holstein über Westniedersachsen, Nordhessen und Südthüringen nach Bayern und Baden-Württemberg verlaufen. Der Kreis Peine wird demnach nicht betroffen sein.

150 Kriterien wurden bewertet

Dies bestätigte auch der Tennet-Pressesprecher Mathias Fischer. „Wir haben anfänglich nach 50 Kriterien, zum Schluss sogar 150 Kriterien bewertet. Dort, wo Hemnisse sind, haben wir nach alternativen Wegen gesucht und sind letztendlich zu der Entscheidung gekommen, dass eine Trasse westlich von Hannover die beste Natur- und Umweltverträglichkeit aufweist.“ Er weist jedoch darauf hin, dass es lediglich der offizielle Vorschlag sei, der der Bundesnetzagentur vorgestellt werde. Die Beteiligung der Bevölkerung gehe weiter, und es werde auch weiter Informationsveranstaltungen geben. „Wir sind auf der Zielgeraden, die endgültige Trasse zu finden“, so Fischer. Weitere Informationen gibt es unter www.suedlink.tennet.eu sowie www.transnetbw.de/suedlink.

Unterstützung und Akzeptanz gefordert

Manon van Beek, Vorstandsvorsitzender von Tennet, appellierte: „Der Netzausbau braucht die Unterstützung der Politik auf allen Ebenen und gesellschaftliche Akzeptanz. Beides ist der Schlüssel, um Suedlink und die gesamte Netzinfrastruktur zu einem Energiewendenetz umzuwandeln.“

Von Antje Ehlers

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