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Strom abgedreht, Nerven am Ende

Peine Strom abgedreht, Nerven am Ende

Kein Strom, kein Licht, keine Heizung: Sarah Ley aus Peine ist mit ihren Nerven am Ende. Die 21-jährige Mutter von zwei kleinen Töchtern – ein und zwei Jahre alt – steht vor dem Nichts. Sie sagt: „Die Stadtwerke Peine haben mir wegen einer ausstehenden Rechnung in Höhe von etwa 450 Euro den Strom abgedreht, und deswegen können wir nicht mehr in unserer Wohnung leben. Ich kann das nicht bezahlen.“

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Die Peinerin Sarah Ley und ihre beiden kleinen Töchter wollen in die eigene Wohnung zurück – doch dort ist der Strom abgeschaltet. Gibt es jetzt eine Lösung des Problems? Die Stadtwerke Peine bieten ihr ein Gespräch an.

Quelle: tk

Peine . In ihrer Verzweiflung ist die Hartz-IV-Empfängerin zu ihrer Mutter gezogen, „denn sonst könnte ich beispielsweise meinen Kleinen die Milch nicht mehr warm machen und auch ein heißes Bad wäre unmöglich“.

Wie konnte es soweit kommen? Die 21-Jährige hat bislang mit ihrem Lebensgefährten und Vater der beiden Töchter in Peine zusammengelebt – doch dann musste der Partner ins Gefängnis und Ley hat sich von ihm getrennt. Sie lebte daher bis jetzt alleine mit den beiden Töchtern in der Wohnung.

„Um den Mietvertrag sowie die Strom- und Gasrechnung habe ich mich nie gekümmert, denn das lief ja über meinen Ex-Partner und dessen Namen“, betont die Peinerin. Sie habe nicht gewusst, dass ihr Ex-Freund nicht die Rechnungen bezahlt habe.

Und Ley sei überrascht, dass die Stadtwerke jetzt das Geld bei ihr einfordern würden – denn sie habe nie einen Vertrag unterschrieben. Aus lauter Verzweiflung hat die junge Mutter den Stadtwerken eine Ratenzahlung angeboten. „Das hat jedoch eine Stadtwerke-Mitarbeiterin abgelehnt. Ich weiß nicht mehr, was ich tun soll“, betont Ley.

Die PAZ hat nachgefragt, und Petra Kawaletz von den Peiner Stadtwerken erklärt: „Frau Ley wurde uns vom Vermieter schriftlich als Mieterin der Wohnung genannt, und deswegen muss sie für die ausstehende Summe aufkommen. Sie hat bereits Mitte August eine erste schriftliche Mahnung erhalten, und es wundert mich, dass sie sich nicht sofort bei uns gemeldet hat.“ Weitere Mahnungen seien bis zur Sperrung gefolgt. Hätte die 21-Jährige frühzeitig mit den Stadtwerken Kontakt aufgenommen, wäre das Strom-Abstellen vermeidbar gewesen.

Kawaletz empfiehlt: „Frau Ley sollte unbedingt persönlich zu uns kommen, und dann bin ich mir sicher, dass wir gemeinsam eine Lösung finden werden.“ Und natürlich sei auch eine Ratenzahlung möglich.

Thomas Kröger

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