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Streit, Unfälle und Alkohol: 30 Einsätze für die Polizei an Silvester

Jahreswechsel in Peine Streit, Unfälle und Alkohol: 30 Einsätze für die Polizei an Silvester

Der Jahreswechsel ist größtenteils friedlich verlaufen. Die Polizei verzeichnete ein leicht erhöhtes, silvestertypisches Einsatzaufkommen, größere Vorfälle gab es jedoch nicht.

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Feuerwerks-Überreste in der Goethestraße in Peine. Die Stadt Peine beginnt heute um 6 Uhr mit der Straßenreinigung.

Quelle: Michael Lieb

Peine. Für die Stadt Peine geht die Nacharbeit erst am Dienstag richtig los: Ab 6 Uhr rückt die Reinigungskolonne aus, um die Stadt vom Böller- und Silvestermüll zu befreien.

Wie Stefan Rinke von der Peiner Polizei mitteilte, hatten die Einsatzkräfte in der Silvesternacht alle Hände voll zu tun: Die Beamten mussten zu etwa 30 Einsätzen im gesamten Kreisgebiet ausrücken: Sachbeschädigungen durch Böller, Alarmauslösungen, Hilfeersuchen, ein Papiercontainer-Brand durch Böller, Körperverletzungen, gefährliche Situationen durch Personen auf der Fahrbahn, Verkehrsunfälle und nicht zuletzt Streitigkeiten – zumeist bedingt durch Alkohol – hielten die Polizei auf Trab.

„Insgesamt entsprach das Einsatzaufkommen dem der Vorjahre. Nach derzeitigem Stand wurde keine Person schwer verletzt und es gab keine größere Einsatzlage“, erklärte Rinke. Aufgrund der Vielzahl der Vorfälle habe sich die Einsatzabarbeitung allerdings bis in die Morgenstunden hingezogen.

„Silvester mal anders“ erlebte laut Polizeiprotokoll ein 34-jähriger Stederdorfer, der die Nacht zu Neujahr in der Ausnüchterungszelle verbringen musste. Zuvor hatte er drei Polizeieinsätze durch sein Verhalten ausgelöst. Jedes mal kam es zu Beleidigungen, Handgreiflichkeiten und Streitigkeiten zwischen dem stark alkoholisierten Mann und seiner Lebensgefährtin. Ein Alkoholtest hatte schließlich 1,93 Promille bei ihm ergeben. Zum Schutz seiner Kinder (4 Jahre, 4 Monate) ordnete eine Bereitschaftsrichterin die Unterbringung in der Zelle bis Neujahr, 8 Uhr, an.

Abbensen: Ein 63-jähriger schlug einer gleichaltrigen Frau während einer gemeinsamen Silvesterfeier, nach einem Streit, mit der Faust ins Gesicht. Anschließend überschüttete er sie mit Bier und Wodka und beleidige sie.

Ein 46-jährige aus Ilsede hatte nach einer Silvesterfeier in Peine zu Fuß die falsche Richtung nach Ilsede gewählt und war von mehreren Autofahrern auf der B 444 zwischen Stederdorf und Edemissen (Höhe Panzerkurve) gesehen worden. Bevor ihm etwas passieren konnte, griffen ihn die eingesetzten Polizisten rechtzeitig auf. Ihm wurde ein Taxi besorgt, dass ihn nun in die richtige Richtung fuhr.

Aus Sicht der Feuerwehr verlief der Jahreswechsel ruhig, erklärte Stadtbrandmeister Timm Wiesemann. Auch im Kreisgebiet gab es nur einige kleinere Einätze, so waren unter anderem einige Hecken durch Böller in Brand geraten. Hierbei kam der Feuerwehr auch der Regen zur Hilfe.

Von Michael Lieb

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