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Stadt Peine Nicht behindertengerecht? Stolperfallen und wenige Toiletten in der Fußgängerzone
Stadt Peine Nicht behindertengerecht? Stolperfallen und wenige Toiletten in der Fußgängerzone
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21:40 12.10.2018
Werner Vornholt bemängelt die Begehbarkeit des Marktplatzes für Gehbehinderte. Quelle: Antje Ehlers
Peine

Werner Vornholt ärgert sich: Seiner Meinung nach ist es für gehbehinderte Menschen in der Peiner Innenstadt äußerst schwierig, angenehme Zeit zu verbringen. Schwierig sei die Erreichbarkeit von Lokalen, und auch Toiletten stünden seiner Meinung nach nicht ausreichend zur Verfügung. Hinzu kämen der Bodenbelag in Fußgängerzone und auf dem Marktplatz, der aufgrund der Unebenheiten für ältere und besonders im Gehen eingeschränkte Menschen schnell zur Stolperfalle werden könne.

​„Für ältere Menschen wird in der Peiner Innenstadt kaum etwas getan“, sagt der Stederdorfer und stellt die Frage nach den Gründen. Gerne bummele seine 95-jährige Mutter durch die Innenstadt und trinke auch gern mal eine Tasse Kaffee. Da die alte Dame jedoch beim Gehen auf einen Rollator angewiesen sei, gestalteten sich diese Stadtbesuche zunehmend schwieriger.

Das Pflaster in der Innenstadt kann schnell zur Stolperfalle werden.Fußgängerzone Quelle: Antje Ehlers

Allein das Fortbewegen auf dem unebenen Pflaster auf dem Marktplatz ist für meine Mutter kaum noch möglich“, berichtet Vornholt. Auch in der Fußgängerzone bieten Unebenheiten im Bodenbelag immer wieder Stolperfallen. Schließlich können ältere Leute ihre Füße nicht immer so gut heben wie jüngere.

Barrierefreiheit ist besonderes Anliegen des Bürgermeisters

​Auf Nachfrage bei der Stadt Peine antwortet deren Sprecherin  Petra Neumann: „Die Frage nach einer guten Begehbarkeit beginnt schon bei Planung und Neubau und der Materialauswahl für Straßen, Wegen und Plätze. Zum Beispiel ist historisches Natursteinpflaster in der Optik und im Stadtbild hochwertig und trägt sehr viel zum Charme des Stadtkerns bei. Auf der anderen Seite ist es für Menschen mit eingeschränkter Mobilität deutlich schlechter zu begehen oder zu befahren – mit Rollatoren, Rollstühlen oder auch bereits mit Kinderwagen.“ Neben den immer wiederkehrenden städtischen Unterhaltungsmaßnahmen bleibe die Schaffung von Barrierefreiheit weiterhin ein wichtiges Kernthema für Bürgermeister Klaus Saemann.

Petra Neumann Quelle: Archiv

Mit einer Lösung der Problematik darf gerechnet werden

​Ein weiteres Problem sieht Vornholt in der Erreichbarkeit von öffentlichen Toiletten. „Das ist schlecht, denn ältere Menschen können ihren Harndrang nicht mehr so gut einschätzen und benötigen kürzere Wege, um eine Toilette erreichen zu können“, so Vornholt. Dazu kann Neumann Erfreuliches vermelden: „Für die Einrichtung einer weiteren öffentlichen behindertengerechten Toilette im innenstadtnahen Bereich und Schaffung einer barrierefreien Querungshilfe über den historischen Marktplatz sind bereits Planungsmittel vorhanden.“

Nur am Hagenmarkt und im Forum sind öffentliche behindertengerechte Toiletten erreichbar. Quelle: Antje Ehlers

Von Antje Ehlers

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