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Sternsinger brachten Segen ins Peiner Rathaus und Kreishaus

Sternsinger Sternsinger brachten Segen ins Peiner Rathaus und Kreishaus

Noch bis Sonntag sind wieder die Sternsinger in Peine unterwegs, besuchen Häuser und Wohnungen und sammeln Spenden. In diesem Jahr wollen sie als heilige drei Könige auf die Gefahren des Klimawandels aufmerksam machen.

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Die Gruppe wurde im Kreishaus von Henning Heiß empfangen.

Quelle: Michael Lieb

Peine. Das Motto lautet: „Gemeinsam für Gottes Schöpfung in Kenia und weltweit“. Gestern besuchte ein Gruppe um die Gemeindereferentin der katholischen Pfarrkirche „Zu den Heiligen Engeln“, Petra Zappe, Rathaus sowie Kreishaus und schrieb dort jeweils den Segensspruch „20*C+M+B+17“ an.

Die Inschrift soll den Segen Gottes auf das Haus und seine Bewohner herabrufen und sie vor Unglück schützen. „Das ist eine wirklich schöne Tradition und eine schöne Geste, dass auch die Mitarbeiter des Rathauses diesen Segen bekommen“, freute sich Peines Bürgermeister Klaus Saemann (SPD) beim Besuch der Sternsinger im Rathaus.

Die zehnköpfige Gruppe trug die beiden klassichen Sternsingerlieder „Stern über Bethlehem“ und „Wir kommen daher aus dem Morgenland“ vor und sprach den Segensspruch. Im Anschluss gab es für die Kinder Süßigkeiten und für die Sammlung einen Umschlag mit Geld.

Anschließend machte die Gruppe im Kreishaus Station. Dort empfing der Erste Kreisrat Henning Heiß stellvertretend für Landrat Franz Einhaus (SPD) die Kinder. Auch er bedankte sich für den Besuch, übergab eine Spende und die Kinder durften sich an einem Süßigkeiten-Teller bedienen.

Danach ging es für die Sternsinger im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren weiter in die Innenstadt, wo sie Geschäfte und katholische Einrichtungen besuchten.

„Viele Menschen warten jedes Jahr sehnsüchtig darauf, dass die Sternsinger kommen. Manche rufen auch an und fragen, wann es soweit ist“, sagte Zappe. Obwohl der Sternsinger-Brauch mittlerweile auch ökumenisch ausgeübt wird, also von Katholiken und Protestanten, gebe es leider immer weniger Kinder, die mitmachten. In diesem Jahr seien im Stadtgebiet zehn Gruppen mit jeweils drei bis fünf Kindern unterwegs.

Der Aussendungs-Gottesdienst für die Sternsinger hatte am 28. Dezember in der Pfarrkirche „Zu den Heiligen Engeln stattgefunden, seit 30. Dezember sind die sie nun unterwegs. Letzter Tag ist laut Zappe an diesem Sonntag.

Die Sternsingeraktion 2017 steht unter dem Motto „Gemeinsam für Gottes Schöpfung - in Kenia und weltweit“. Sie macht auf den Klimawandel und seine Folgen aufmerksam. In weiten Teilen der Welt, so auch in Kenia, leiden die Menschen unter der extremen Trockenheit. Ausbleibender Regen entzieht den Menschen dort ihre Lebensgrundlagen. Die 59. Aktion des Dreikönigsingens soll den Bau von Staudämmen und Brunnen in Kenia unterstützen sowie die Schulbildung der Kinder in der Turkana, einem Gebiet in dem ostafrikanischen Land, das besonders stark unter den Folgen des Klimawandels leidet.

mic

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