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Stefanie Weigand: „Soziales und Naturschutz sind wichtige Themen“

Wahlkampf Stefanie Weigand: „Soziales und Naturschutz sind wichtige Themen“

In der Kommunalpolitik im Peiner Land ist Stefanie Weigand schon seit vielen Jahren tätig. Das Engagement vor Ort ist ihr sehr wichtig. Nun möchte sie dieses ausbauen und sich auch auf Bundesebene einbringen.

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Die Ilsederin Stefanie Weigand möchte für die Grünen in den Bundestag einziehen.

Quelle: Dr. Nicole Laskowski/Archiv

Kreis Peine. Stefanie Weigand kandidiert für die Grünen bei der Bundestagswahl am 24. September.

 „Die Entscheidung für diese Kandidatur ist lange gereift. Ich will auch auf Bundesebene aktiv werden, denn Politik und die mit ihr verbundenen Gestaltungsspielräume machen Spaß und sind wichtig“, erklärt die 52-jährige Ilsederin ihre Beweggründe für die Kandidatur.

Der elfte Listenplatz habe dann noch einmal einen zusätzlichen Motivationsschub gebracht. Mit dieser Position ist ein Einzug in den Bundestag durchaus möglich. Weigand setzt ihren Ehrgeiz in das Ziel, das bestmögliche Ergebnis für die Grünen zu holen.

Auf Bundesebene möchte sie sich vor allem für die Sozialpolitik einsetzen. „Durch meinen Hintergrund als Sozialarbeiterin erlebe ich täglich Ausgrenzung und Verhinderung von Teilhabe. Da möchte ich gerne gegensteuern. Mir liegen aber auch Umwelt- und Naturschutz sehr am Herzen, denn wir können es uns nicht länger leisten, diese Themen so stiefmütterlich zu behandeln. Es muss weltweit etwas passieren“, ist sie sich sicher.

Auf lokaler Ebene gibt es unter anderem zwei Bereiche, die die Kandidatin interessieren. Zum einen ist ihr das Engagement gegen eine Weiterführung der A 39 wichtig. Diese würde in Teilen durch den Landkreis Gifhorn führen, für den sie ebenfalls in den Bundestag einziehen würde.

„Zum anderen denke ich, dass das Gleichgewicht zwischen Landwirtschaft und Naturschutz nur auf lokaler Ebene sinnvoll angegangen werden kann. Die Landwirte sollen wertgeschätzte Partner bei der Agrarwende sein und nicht Gegner. Nur durch Erhalt der Artenvielfalt und weniger Chemie kann es eine zukunftsfähige Landwirtschaft geben“, sagt sie. Vor den Wahlen am 24. September hat Weigand einen vollen Terminkalender. Jeden Samstag ist sie zum Beispiel von 10 bis 13 Uhr am Infostand vor der Peiner St.-Jakobi-Kirche zu finden.

Von Dr. Nicole Laskowski

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