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„Stederdorfer Schule platzt aus den Nähten“

Peine „Stederdorfer Schule platzt aus den Nähten“

Wie sollen Stederdorf, Vöhrum und Telgte in 15 Jahren aussehen? Um diese Frage ging es gestern bei einem Treffen zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK).

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Stand gestern zusammen mit Stederdorf und Telgte im Mittelpunkt: Die Peiner Ortschaft Vöhrum.

Quelle: A: cb

Peine . Ein wesentliches Thema war die Nachnutzung landwirtschaftlicher Arbeitsgebäude. Um den dörflichen Charakter der Ortskerne zu schützen, sollen sie erhalten werden. Aber: „Fast alle Höfe stehen leer“, sagte Stederdorfs Ortsbürgermeister Gustav Kamps.

Auch bei Wohngebäuden gelte es, Brachen zu vermeiden. „Es stellt sich die Frage, ob wir überhaupt neue Baugebiete brauchen. Wenn dann nur ganz kleine“, betonte Vöhrums Ortsbürgermeister Ewald Werthmann.
Insgesamt sind die Einwohnerzahlen stabil, Stederdorf verzeichnet sogar ein Plus. Die Stederdorfer Grundschule platzt laut Ortsratsmitglied Holger Hahn „aus den Nähten“. Spätestens bei der Umwandlung in eine Ganztagsschule sei laut Kamps eine Erweiterung des Geländes unumgänglich. Für Ganztagsunterricht an der Hainwaldschule könnte sich Werthmann eine Einbindung des Dorfgemeinschaftshauses vorstellen. Dort könne man Schulmensa oder Aula unterbringen.

Ein weiteres Thema war die ehemalige Plockhorstbahn: Stadtplaner Hermann Mensink vom Planungs-Büro Ackers schlug vor, anstelle der Gleise einen durchgehenden Radweg von Stederdorf bis nach Telgte zu bauen. „Die Strecke wird seit elf Jahren nicht mehr genutzt“, sagte Kamps.

Als nächstes trifft sich die ISEK-Arbeitsgruppe Kernstadt am Mittwoch, 30. März, um 17 Uhr. Interessierte Bürger können sich unter stadtentwicklung@stadt-peine.de oder unter Telefon 05171/49401 anmelden.

azi

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