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Stadt Peine Stederdorfer Problemkreuzung: Debatte um Umgestaltung
Stadt Peine Stederdorfer Problemkreuzung: Debatte um Umgestaltung
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00:21 25.10.2018
Der Knotenpunkt B 444 / K5 in Stederdorf soll umgestaltet werden.. Quelle: Archiv
Stederdorf

Derzeit queren Fuß- und Radverkehr die B 444 an dieser Stelle ungesichert, wegen eines Linksabbiegerstreifens müssen dabei sogar drei Fahrstreifen überquert werden. Das sorgte nicht nur bei vielen Anwohner und Nutzern für Unverständnis, auch die Landesbehörde sprach von einer unglücklichen Situation.

Sie ließ nun drei Varianten untersuchen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen: Den Bau einer Mittelinsel als Querungshilfe (Kosten: 139 000 Euro), das Aufstellen einer Ampelanlage (300 000 Euro) und den Bau eines Kreisels (700 000 Euro).

Aus verkehrlichen und wirtschaftlichen Gründen favorisiere die Behörde den Bau einer Querungshilfe, heißt es in einer Informationsvorlage, die auch Thema im städtischen Planungsausschuss sein wird. Die Mittelinsel soll südlich des Knotenpunktes entstehen, dazu soll auch der bestehende Linksabbiegerstreifen zur K 5 verkürzt werden. Der zur K 5 westlich verlaufende gemeinsame Geh- und Radweg soll bis zur neuen Querungshilfe verlängert werden.

So soll der Knotenpunkt B 444/K5 nach den Plänen der Landesbehörde umgestaltet werden. Quelle: Landesbehörde

Und genau bei dieser Verlängerung des Radweges setzt der Vorschlag des Ortsrates an, der die Umbaupläne der Landesbehörde einstimmig abgelehnt hat. Das Gremium wünscht sich eine Fortführung des Radweges aus Wendesse von der K 5 Richtung Süden bis zur Ampelkreuzung Moorbeerenweg und folgt damit einem Antrag der CDU-Fraktion. „Das ist für uns die beste Variante“, sagt Ortsbürgermeister Holger Hahn (SPD).

Und was sagt die Landesbehörde dazu? „Der Wunsch für den beidseitigen Radweg ist hier bekannt. Ich gehe davon aus, dass dieser noch formal im Verfahren vorgetragen wird. Wir werden uns dann im Rahmen der Einwendungserwiderung dazu äußern“, so Michael Peuke von der Landesbehörde auf PAZ-Anfrage.

Planunterlagen liegen aus

Das Planfeststellungsverfahren zum Umbau ist mittlerweile eingeleitet. Die Planunterlagen liegen noch bis zum 2. November bei der Stadt Peine zur allgemeinen Einsicht aus. Die Sitzung des Planungsausschusses findet statt am Dienstag, 23. Oktober, ab 17 Uhr im Peiner Rathaus. Dann wird auch das integrierte Klimaschutzkonzept der Stadt Peine ein Thema sein.

Von Tobias Mull

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