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Stederdorf: Sperrung von Fuß- und Radweg sorgt für Ärger

Peine Stederdorf: Sperrung von Fuß- und Radweg sorgt für Ärger

Die Sperrung des Fuß- und Radwegs zwischen Stederdorf und Peine sorgt für Ärger. Da die Herbstferien zu Ende sind, fürchten viele Eltern jetzt um die Sicherheit ihrer Kinder, die mit dem Rad zur Schule fahren. Kritisch sieht auch der Fahrradclub ADFC die Umleitungsregelung.

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Können ihren gewohnten Schulweg derzeit nicht mit dem Fahrrad befahren: Malvine und Jonas Haubenreißer aus Stederdorf.

Quelle: mic

Peine. Wegen der Baustelle an der Autobahnabfahrt sollen Fußgänger und Radfahrer, die in Richtung Innenstadt unterwegs sind, derzeit die linke, für sie eigentlich verbotene Seite benutzen. Doch das ist vielen zu gefährlich.

„Kommende Woche geht die Schule wieder los, wie sollen meine Kinder sicher zur Schule kommen?“, fragt Andrea Haubenreißer. Ihre Kinder Malvine (11) und Jonas (15) fahren normalerweise mit dem Fahrrad. „Ich habe schon überlegt, sie über den Hesebergweg und die Ostrandstraße zu schicken, aber dort ist der Weg schlecht beleuchtet“, sagt Haubenreißer. Ihre Tochter Malvine fragt: „Wieso kann man solche Baustellen nicht in die großen Ferien verlegen?“

Geplanter Fertigstellungstermin der neuen Rechtsabbiegespur an der Autobahnabfahrt ist Ende November. Bis dahin ist im Baustellenbereich kein Rad- und Fußgängerverkehr möglich. Die Stadt Peine empfiehlt aktuell, frühzeitig die Straßenseite zu wechseln, und die Beschilderung zu beachten. Diese wird sich zum Schulbeginn ab Anfang der Woche allerdings noch einmal ändern, bestätigte Stadt-Pressesprecherin Ulrike Laudien gestern auf PAZ-Anfrage.

Demnach sollen an der Peiner Straße zwei Bedarfsampeln aufgestellt werden: Eine in Höhe von Baustoff Brandes und eine weitere noch vor der Autobahnbrücke, so dass Fußgänger und Radfahrer, die von Stederdorf nach Peine unterwegs nur noch ein kurzes Stück auf der „falschen“ Seite zurücklegen müssen. Darüber hinaus soll es eine neue Beschilderung geben. Generell sollten sich Schüler im Bereich vor und hinter der Baustelle sehr vorsichtig und aufmerksam verhalten, rät die Stadt.

Norbert Glöckl vom ADFC-Kreisverband Peine kritisiert, dass „Radfahrer im Baustellenbereich die Straße überqueren müssen“. Das bedeute ein erhöhtes Unfallrisiko. Er schlägt für Baustellen generell vor, in beiden Fahrtrichtungen auf der Fahrbahn einen temporäre Schutzstreifen anzulegen. Dies sei in Dänemark zum Beispiel üblich und trage auch zur Geschwindigkeitsreduzierung bei.

mic

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