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Stadt Peine Stahlzollstreit: Salzgitter AG hofft auf diplomatische Lösung
Stadt Peine Stahlzollstreit: Salzgitter AG hofft auf diplomatische Lösung
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22:01 24.05.2018
Salzgitter AG (von links): Burkhard Becker, Vorstand Finanzen, Heinz Jörg Fuhrmann, Vorsitzender des Vorstandes, und Michael Kieckbusch, Vorstand Personal, auf der Hauptversammlung des Stahlkonzerns. Quelle: dpa
Peine/Braunschweig

„Hoffentlich kommt nicht so viel hinterher, und Diplomatie bekommt eine Chance gegen die Renaissance des Kalten Krieges“, sagte Salzgitter-Chef Jörg Fuhrmann am Donnerstag bei der Hauptversammlung des Konzerns in Braunschweig.

Fuhrmann wiederholte seine Warnung, dass Stahlzölle der USA die Preise in Europa sinken lassen könnten. „Die größte Herausforderung dieser neuen Zölle auf Stahleinfuhren aus nahezu allen Ländern besteht für die Salzgitter AG weniger in der Belastung europäischer Produkte, sondern viel mehr im Risiko der Umleitung globaler Handelsströme“, sagte der Salzgitter-Chef. „Material, das bislang in die USA geliefert wurde, könnte nun nach Europa gelangen und den Markt schädigen, der sich gerade etwas erholt hat.“

Warnung vor einer Importschwemme

Auch die deutsche Stahlindustrie hat vor dem Hintergrund des Zollstreits schon vor einer Importschwemme nach Europa gewarnt. Bereits in den ersten Monaten dieses Jahres hätten sich die Mengen auf dem europäischen Stahlmarkt durch Importe aus Ländern wie Russland oder der Türkei deutlich erhöht, hatte die Wirtschaftsvereinigung Stahl Anfang des Monats berichtet.

Abseits der Zolldrohungen aus den USA hatte Salzgitter zuletzt gute Nachrichten zu vermelden. Auch die PTG steigerte den Ertrag (PAZ berichtete). Der Umsatz war im vergangenen Geschäftsjahr um 17 Prozent auf knapp 9,2 Milliarden Euro geklettert. Der Gewinn hatte sich auf gut 190 Millionen Euro fast vervierfacht.

Von Thomas Kröger

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