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Stadtrundgang mal anders: Behinderte führten

Peine Stadtrundgang mal anders: Behinderte führten

Am Protesttag der Aktion Mensch zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung haben sich gestern die Lebenshilfe Peine-Burgdorf und der Behindertenbeirat des Landkreises Peine beteiligt.

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Hatten viel Spaß am Informationsstand: Organisatoren, Behinderte und Interessierte.

Quelle: mgb

Peine. Dazu hatten sie gestern einen Informationsstand auf dem Wochenmarkt aufgebaut, um auf die Situation von Menschen mit Behinderung aufmerksam zu machen.

In diesem Jahr stand der Aktionstag unter dem Motto „#begegnet_in“. Oft sei nämlich das Problem, dass Berührungsängste, fehlende Kommunikation und mangelndes Wissen zu einer Barriere zwischen Menschen mit und ohne Behinderung führe. Ziel der Veranstaltung war es, einander zu begegnen und ins Gespräch zu kommen, um die Probleme des Anderen besser verstehen zu können. Besonders deutlich wurden die Problematiken der Behinderten bei kleinen Stadtrundgängen. „Hierbei geht es uns darum Negatives und Positives aufzuzeigen - zum Beispiel behindertengerechte Toiletten und auch Rampen, die das Hineinfahren in Geschäfte ermöglichen“, erklärt Santa Piva, eine der Organisatorinnen. Spannend wurde der Rundgang dann durch kleine Einschränkungen. Die Teilnehmer konnten nämlich selbst einmal mit einem Rollstuhl fahren, eine Brille aufsetzen, die das Sichtfeld deutlich verschlechtert und einen Gehörschutz tragen.

Bis zum Schluss des informativen Vormittags, wurde der Stand sehr gut besucht. „In diesem Jahr haben wir das Glück, dass das Wetter mitspielt. Deshalb haben wir auch schon einige tolle Gespräche gehabt“, sagt Merte Preißler von der Lebenshilfe.

Ob durch diese Veranstaltung etwas an der Situation der Behinderten geändert wird, wissen die Organisatoren nicht. Eins steht aber fest: Menschen auf die Problematik aufmerksam machen, ist sehr wichtig.

mgb

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