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Stadtführung als Wanderung durch das Barumer Moor zum Sundern

Peine Stadtführung als Wanderung durch das Barumer Moor zum Sundern

Peine . Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen deutlich über 20 Grad erkundete Gästeführerin Marianne Dietrich mit 14 Teilnehmern Peines idyllische Ecken. Vom Start an der katholischen Kirche Zu den Heiligen Engeln ging es an der alten Schlossbleiche vorbei zum Barumer Moor, in den Herzberg und schließlich zum Sundern.

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Aufmerksam verfolgten die Teilnehmer der Tour die Ausführungen der Gästeführerin.

Quelle: nic

„So häufig gibt es die Sundernführung nicht. Ich glaube, das letzte Mal habe ich sie vor drei oder vier Jahren angeboten“, erklärte Dietrich und startete die Tour mit Ausführungen zum Heller, der Ende des 19. Jahrhunderts noch die heutige Burgstraße mit Wasser füllte, dann aber zugeschüttet wurde.

„Mich interessiert die Geschichte des Barumer Moores, aber auch die Entstehung des Herzberges“, sagte Stefanie Kolberg. „Darüber möchte ich auch gerne mehr wissen, denn ich fahre jeden Tag mit dem Rad durch den Herzberg“, pflichtete Max Behme bei.

An der ehemaligen Schlossbleiche wies die Gästeführerin auf den alten Verlauf der Fuhse hin, von dem heute nichts mehr zu sehen ist. „In der Schlossbleiche wurde die Wäsche gemacht, die auf dem Schloss so anfiel. Diese wurde dann auf den großen Wiesen zum Bleichen ausgelegt“, berichtete Dietrich und zeigte historische Fotos von der Arbeit in der Bleiche.

Dann ging es weiter zum Barumer Moor, in dem bis 1947 Torf als Brennmaterial gestochen wurde und das Frauen und Kindern als Versteck diente, wenn Peine angegriffen wurde.

Im Herzberg berichtete die Gästeführerin über dessen Entstehung, den Liebesgrund, die Denkmäler und die Bismarck-Eiche. Auch das alte Krankenhaus und der Goltzplatz waren Thema, ebenso die Meisterhäuser van Nordens an der Max-Küper-Straße. Am Sundern angekommen, lernten die Teilnehmer vieles über die alten Grenzen samt Pass- und Zollhaus und über die Tätigkeit des am Sundern ansässigen Mollenhauers, einem heute ausgestorbenen Handwerk des Holzschuh- und Mollenherstellens.

Wer wollte, konnte am Ende der mehr als zweistündigen Tour im Sundern-Gasthaus einkehren und den Nachmittag mit einem Kaffee beschließen.

nic

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