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Stadt Peine trägt 57 000-Euro-Zuschuss für Kulturring

Peine Stadt Peine trägt 57 000-Euro-Zuschuss für Kulturring

Die Debatte zwischen Stadt und Kreis Peine um die jährliche Zahlung des 57 000-Euro-Zuschusses für den Kulturring ist beendet: Die Stadt sagte zu, die Finanzierung weiter zu übernehmen – damit sei gleichzeitig jegliche Verknüpfung mit Zahlungen für die Gebläsehalle in Ilsede beendet.

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Vorzeige-Spielstätte des Kulturrings: Die Peiner Festsäle. Porträts (v.l.): Bernd-Detlef Mau (SPD), Christoph Plett (CDU) und Bürgermeister Michael Kessler (SPD).

Quelle: Archiv

Peine. „Wir wollen das Thema der Landkreisförderung des Kulturrings beenden, da es nicht auf dem Rücken der Einrichtung ausgetragen werden darf“, erklärten Peines Bürgermeister Michael Kessler (SPD) sowie die Fraktions-Chefs Bernd-Detlef Mau (SPD) und Christoph Plett (CDU) gestern Abend in einem gemeinsamen Pressegespräch.

Das Niveau des Kulturangebots in der Stadt solle aufrecht erhalten werden, deshalb erkläre sich die Stadt Peine bereit, die 57 000 Euro für den Landkreis zu übernehmen, hieß es. Andere Sparmaßnahmen, die noch mit dem Vorstand des Kulturrings zu erörtern sind, seien jedoch nicht ausgeschlossen.

„Wir erwarten allerdings, dass der Landkreis den Zuschuss ab 2013 oder 2014 wieder übernimmt“, sagte Mau. In diesem Zusammenhang wolle man zunächst abwarten, was der Kulturentwicklungsplan (PAZ berichtete) bringt. Die Entscheidung der Landkreisverwaltung, den Kulturring-Zuschuss nicht mehr zu zahlen, sei für den Kulturentwicklungsplan ein „denkbar schlechter Aufschlag“, machte Kessler deutlich.

Plett monierte, dass der Kreis derzeit die Bedeutung des Kulturrings mit seinen beiden Spielstätten, dem Forum und den Festsälen verkenne. Kessler hob hervor, dass der Kulturring die größte und wichtigste Kultureinrichtung im Peiner Land sei – und die meisten Besucher zudem aus dem Kreisgebiet kämen, insofern sei eigentlich auch der Kreis in der Pflicht.

65 Jahre lang hätten Stadt und Kreis den Kulturring gemeinsam getragen. Diese „gedeihliche Zusammenarbeit“ habe nun ein Ende, sagte Kessler. Die erforderlichen 57 000 Euro sollen in den Haushalt 2012 der Stadt Peine eingestellt werden.

Hintergrund: Die Stadt Peine hatte den 57 000-Euro-Zuschuss drei Jahre lang übernommen – als Anschubfinanzierung zu Gunsten der Ilseder Gebläsehalle.

mic

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